1582

Anubis. Foto: Roemer-Pelizaeus Museum, Hildesheim

Die Akteure für die Ausstellung (v.l.): Kulturmanager Gerhard Samberger, Susanne Leitner-Böchzelt, Bgm. Kurt Wallner (Mitte), Ex-Kulturstadtrat Franz Vallant, Barbara Rett, „Kleopatra“ mit Kurator Wilfried Seipel. Foto: Freisinger

Die Akteure für die Ausstellung (v.l.): Kulturmanager Gerhard Samberger, Susanne Leitner-Böchzelt, Bgm. Kurt Wallner (Mitte), Ex-Kulturstadtrat Franz Vallant, Barbara Rett, „Kleopatra“ mit Kurator Wilfried Seipel. Foto: Freisinger

Relief. Foto: Roemer-Pelizaeus Museum, Hildesheim

Relief. Foto: Roemer-Pelizaeus Museum, Hildesheim

Eines der sieben „Weltwunder“

Freitag, 24. April 2015

Große Ägypten-Ausstellung in Leoben

Wir alle kennen die Namen zumindest aus dem Geschichtsunterricht in der Schule: Kleopatra, Alexander der Große, Cäsar, Marc Anto … In der Kunsthallte Leoben gibt’s bis 1. November 2015 eine große Schau – 1,3 Millionen Euro – der Geschichte dieser Zeit: „Ägypten. Die letzten Pharaonen. Von Alexander dem Großen bis Kleopatra“ – mit einmaligen Leihgaben etwa aus dem Louvre in Paris, der Eremitage in St. Petersburg, der Ägyptischen Sammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, dem Roemer-Pelizeaus Museum in Hildesheim, dem Kunsthistorischen Museum in Wien u.a.m.

Der Leuchtturm von Alexandria, eines der sieben Weltwunder der Antike, ist als großes Modell ein besonderes Highlight der Ausstellung. Die Gründung der Stadt Alexandria war der Aufbruch in eine neue Welt, die wir heute als die hellenistische bezeichnen. Alexandria war die Hauptstadt der Wissenschaft, Philosophie und Kunst.

Eine Sensation stellt ein wertvoller Papyrus aus der Walters Art Gallery in Baltimore (USA) dar. Das „Buch vom Fayum“ ist eine mythisch-geografische Erzählung über die Entstehung der Welt. Ausführliche Beschreibungen und eine digitale Decodierung ermöglichen ein besseres Verständnis dieses erstmals in Österreich ausgestellten Objektes. Rund 200 Schulklassen sind bereits für einen Ausstellungsbesuch in Leoben vorgemerkt.

Seit nunmehr 16 Jahren setzen die Leobner (recht erfolgreich) auf asiatische und orientalische Geschichtsthemen. Ein junger Leobner: „Für die Älteren ist das ja sehr interessant, aber wann kommt da einmal eine Ausstellung, die für die Jungen was Cooles bringt?“

Apropos jung: Originell ist die Idee, dass Ausstellungsbesucher auch die Chance haben, in der Folge ein Auto zu gewinnen. Sie müssen dafür allerdings eine Aufgabe erledigen.