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v.l.: Hans Roth (Vorsitzender des Aufsichtsrates Saubermacher), Manuskripte-Herausgeber Alfred Kolleritsch, Barbara Frischmuth und Reinhard P. Gruber.

Fotos: Konstantinov

Fotos: Konstantinov

ROTAHORN: Die LiteraturpreisträgerInnen stehen fest

Mittwoch, 02. September 2015

Franz Weinzettl und Verena Stauffer sind die PreisträgerInnen des Hans Roth Literaturpreises „rotahorn“. Sie überzeugten die Fachjury, bestehend aus Barbara Frischmuth, Reinhard P. Gruber, Alfred Kolleritsch und Werner Krause mit ihrem literarischen Können. Der „rotahorn Literaturpreis“, initiiert von Hans Roth, Vorsitzender des Aufsichtsrates Saubermacher, bereichert seit 2011 die österreichische Kulturlandschaft. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Alfred Kolleritsch und seiner Literaturzeitschrift „manuskripte“.

Die beiden Preisträger Franz Weinzettl und Verena Stauffer wurden aus einer Vielzahl an literarischen Talenten (Lyrik und Prosa) ermittelt, die bereits ein Naheverhältnis zu den „manuskripten“ pflegen und deren bisher gezeigten Leistungen noch viel erwarten lassen. Die Jury lobte in ihrer Begründung die literarischen Leistungen: Franz Weinzettl ist seit langem Autor der Manuskripte, eine 1960 gegründete Literaturzeitschrift, die vier Mal jährlich erschient. „Sein Schreiben ist ausgezeichnet durch genaues Hinschauen und Hinhorchen. Er ist ein Spezialist für Wahrnehmungen, der sowohl der Natur und den Menschen Seiten abgewinnt, die der allgemeine Blick nicht freigibt. Verena Stauffer schreibt Lyrik, in die man sich allen Ernstes vertiefen kann. Ihre Gedichte sind hintergründig bis verschlüsselt, umso größer die Freude, bei ihren Sprachbildern dahinterzukommen, was an Welt in ihnen enthalten ist.“

Der als Förderpreis konzipierte Preis wird mit 5.000 Euro dotiert – 3.000 Euro für den ersten und 2.000 Euro für den zweiten Preis. Die Jury nominiert PreisträgerInnen aus dem Pool der AutorInnen, die in den „manuskripten“ publizieren bzw. sich für eine Publikation bewerben.

Für Hans Roth gehört zu einer lebenswerten Umwelt auch eine lesenswerte Literatur. „In der Steiermark gibt es viele Nachwuchstalente, die im Verborgenen schöpferisch tätig sind. Mit dem rotahorn möchten wir jungen Literaturschaffenden eine gesellschaftliche Blatt-Form bieten.“