Steirischer Gesundheitsplan 2035_Podium Gross - Skledar - Lindner - Herk - Pesserl_c Gesundheitsfonds

v.l.: Gross, Renate Skledar (Pflege- und PatientInnenombudsfrau), Herwig Lindner (Präsident der Steirischen Ärztekammer), Josef Herk (Präsident der Wirtschaftskammer) und Josef Pesserl (Präsident Kammer für Arbeiter und Angestellte). Fotos: Gesundheitsfonds Steiermark

LR Christopher Drexler: „Unser Ziel ist es, den Steirerinnen und Steirern die beste und qualitativ hochwertigste Versorgung im Krankheitsfall anbieten zu können. Damit sie gesünder sind und länger leben als der Rest der Welt.“

LR Christopher Drexler: „Unser Ziel ist es, den Steirerinnen und Steirern die beste und qualitativ hochwertigste Versorgung im Krankheitsfall anbieten zu können. Damit sie gesünder sind und länger leben als der Rest der Welt.“

LR Ursula Lackner: „Gesellschaftliche Veränderungen, medizinischer Wandel - eine Vielfalt an Herausforderungen - diese brauchen veränderte Angebote: Erreichbarkeit der hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung vor Ort, Zugang zu Spitzenmedizin und Pflege, Sicherstellung der Notfallversorgung – kurz und simpel: Es geht um Medizin nahe am Menschen, damit die Steiererinnen und Steirer gesund bleiben und gesund werden.“

LR Ursula Lackner: „Gesellschaftliche Veränderungen, medizinischer Wandel - eine Vielfalt an Herausforderungen - diese brauchen veränderte Angebote: Erreichbarkeit der hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung vor Ort, Zugang zu Spitzenmedizin und Pflege, Sicherstellung der Notfallversorgung – kurz und simpel: Es geht um Medizin nahe am Menschen, damit die Steiererinnen und Steirer gesund bleiben und gesund werden.“

Verena Nussbaum, Obfrau der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse: „Mit dem Steirischen Gesundheitsplan 2035 ist der Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung auch außerhalb der Ballungsräume sichergestellt - unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht oder sozialer Herkunft.“

Verena Nussbaum, Obfrau der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse: „Mit dem Steirischen Gesundheitsplan 2035 ist der Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung auch außerhalb der Ballungsräume sichergestellt - unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht oder sozialer Herkunft.“

Der „Steirische Gesundheitsplan 2035“

Mittwoch, 16. November 2016

Mehr Nähe. Bessere Qualität. Mehr Beteiligung. Für alle Steirerinnen und Steirer.

Unter dem Motto „Gemeinsam auf neuen Wegen“ fand der 2. Dialogtag zum „Steirischen Gesundheitsplan 2035“ als Fortsetzung der diesjährigen Gesundheitskonferenz statt. In den Sommermonaten wurden intensive Gespräche auf allen Ebenen geführt, der 2. Dialogtag gab nun den Startschuss für die weitere Diskussion mit der Bevölkerung in allen Regionen der Steiermark. Ziel ist die umfassende regionalspezifische Information über die Auswirkungen und weiteren Umsetzungsschritte des „Steirischen Gesundheitsplans 2035“. Eines ist dabei für die gesamte Steiermark gleich: der Gesundheitsplan 2035 soll mehr Nähe, bessere Qualität und mehr Beteiligung in der Gesundheitsversorgung bringen.

Heute sind die Steirerinnen und Steirer zum Glück gesünder und leben länger als je zuvor. Das ist vor allem das Ergebnis einer ständigen Verbesserung und Veränderung der Gesundheitsversorgung in unserem Land. Auch heute hat die Steiermark Handlungsbedarf: Waren etwa 2002 noch 197.000 Steirerinnen und Steirer über 65 Jahre alt, werden dies 2035 bereits 351.000 Menschen sein. Das entspricht einer Steigerung von 78 Prozent. Eine älter werdende Gesellschaft bedeutet andere Krankheitsbilder und erfordert andere Behandlungsmöglichkeiten.

Der „Steirische Gesundheitsplan 2035“ nutzt diese Entwicklungen, um heute und in Zukunft die bestmögliche Gesundheitsversorgung in der Steiermark zu sichern.

Gesundheitsversorgung im europäischen Spitzenfeld

Mit dem „Steirischen Gesundheitsplan 2035“ positioniert sich die Steiermark mit seiner Gesundheitsversorgung im europäischen Spitzenfeld. Drei Dimensionen sind bei der Entwicklung und Umsetzung des „Steirischen Gesundheitsplans“ von besonderer Bedeutung:

  1. Mehr Nähe: Die Gesundheitsversorgung in der Steiermark rückt in Zukunft näher an die Menschen. Das bedeutet, dass bis 2035 schrittweise Gesundheitszentren (Primärversorgungseinheiten) in der ganzen Steiermark errichtet werden. Sie dienen als Ergänzung zu den Hausärzten und Fachärzten in der nahen Umgebung und sind auch am Tagesrand und an Wochenenden erreichbar. Die Anzahl der Gesundheitszentren wird dabei an die Rahmenbedingungen der einzelnen Regionen (z.B. Größe, Einwohnerzahl) angepasst. So bekommt jede Region die Anzahl an Gesundheitszentren, die sie für eine flächendeckende medizinische Versorgung der Steirerinnen und Steirer braucht. Zusätzlich zu Gesundheitszentren, Haus- und Fachärzten steht medizinisch geschultes Personal 24 Stunden täglich per Telefon zur Verfügung. Auch für eine lückenlose Notarztversorgung ist gesorgt – ebenfalls 24 Stunden, 365 Tage im Jahr.
  1. Bessere Qualität: Mit dem „Steirischen Gesundheitsplan 2035“ verfügen alle Steirerinnen und Steirer über einen gleichwertigen Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung – unabhängig von Wohnort, Alter, Geschlecht oder sozialem Status.
  2. Mehr Beteiligung: Beim „Steirischen Gesundheitsplan 2035“ wird die Einbindung der Bevölkerung in den Genesungsprozess und den Erhalt der eigenen Gesundheit großgeschrieben. Daher wird die Gesundheitsversorgung mit dem „Steirischen Gesundheitsplan 2035“ einfacher und besser verständlich. Das sorgt dafür, dass die Menschen in der Steiermark in Zukunft besser wissen, wie sie für mehr Gesundheit in ihrem Alltag sorgen können. Dadurch bleiben die Steirerinnen und Steirer länger gesund und benötigen weniger medizinische Behandlungen.

Die nächsten Schritte: Intensive Kommunikation in den Regionen

Der „Steirische Gesundheitsplan 2035“ wird in den kommenden Wochen gemeinsam mit der Landesregierung und den Sozialpartnern intensiv in allen Regionen der Steiermark diskutiert. Die Diskussion erfolgt unter Einbindung regionaler Politikerinnen und Politiker, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Experteninnen und Experten und Bürgerinnen und Bürger. Erst danach wird im Frühjahr 2017 beschlossen, wie der Plan umgesetzt wird.

Für die Gesundheitsversorgung in der Steiermark von morgen ist eines aber schon heute sicher: sie bringt mehr Nähe, bessere Qualität und mehr Beteiligung – für alle Steirerinnen und Steirer.