FP-Neos-klein

FP-Spitzenkandidat Mario Eustacchio und Neos-Spitzenkandidat Niko Swatek

Bizarre Symbolik

Freitag, 03. Februar 2017

FPÖ und Neos in Graz

Es war gestern Abend eine ungewollt bizarre Symbolik in der Grazer Innenstadt: Am Hauptplatz hielt die Grazer FPÖ ihre Schlusskundgebung für die Gemeinderatswahl am Sonntag in Graz. An die 20 Polizeifahrzeuge und knapp 100 Exekutivbeamte sicherten den Auftritt von Parteichef Heinz-Christian Strache, dritter Nationalratspräsident Norbert Hofer und Spitzenkandidat Mario Eustacchio ab. Jede gedachte Provokation hätte damit sofort im Keim erstickt werden können. Doch es kam nicht dazu. Nach Angaben der Grazer FPÖ waren 700 bis 900 Zuhörer inklusive Polizisten am Hauptplatz, andere Beobachter schätzten weit weniger.

Nicht einmal 100 Meter entfernt, im Grazer Congress hielten die Neos ihre letzte Wahlveranstaltung ab. Sie hatten zu den Tischgesprächen mit dem Obmann Matthias Strolz, Irmgard Griss und Florian Weitzer, sowie dem Neos-Spitzenkandidaten Niko Swatek geladen. Kein Polizist war nötig und zu sehen, vor rund 100 Zuhörern wurde ruhig und intensiv diskutiert. Auch die Themen, die am Hauptplatz Strache und Eustacchio auf ihre Art und in ihrer Diktion ansprachen: Migration, Arbeitsplatzpolitik, drohende Armut, Systemänderung in der Politik und, und.