160. Vorstellung: „Das Phänomen Bruno Gröning“

Mittwoch, 15. Februar 2017

Graz, Rechbauerkino, 19. Februar 2017

Es begann bereits am 3. Oktober 2003: Der Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“ hatte Premiere im Kino „Toni“ in Berlin-Weißensee. Zeitgleich startete der Film im Münchner Kino „Maxim“. Inzwischen läuft der Film weltweit erfolgreich – und das seit nunmehr über zehn Jahren. Bis heute haben rund 270 000 Zuschauer in 49 Ländern diesen besonderen Film über die Geschehnisse um Bruno Gröning gesehen.

Menschenmassen am Rosenheimer Traberhof

Bruno Gröning (1906-1959) sorgte in den 1950er Jahren durch außergewöhnliche Heilungen weltweit für Aufsehen. Bereits im Frühjahr 1949 strömten Tausende von Menschen ins westfälische Herford. Im Herbst des Jahres zog es bis zu 30 000 Menschen täglich zum Rosenheimer Traberhof. Ein Elendsheer von Kranken und Leidenden. Alle hatten nur ein Ziel: Bruno Gröning. Für viele war er die letzte Hoffnung. Vom Krieg geschlagen, von Ärzten aufgegeben, kannten diese Menschen nur noch einen Wunsch: gesund zu werden. Bruno Gröning sollte ihnen helfen. Und er tat es: „Es gibt kein Unheilbar – Gott ist der größte Arzt“ waren seine Worte. Das Unfassbare geschah: Unzählige Kranke wurden gesund: Lahme konnten gehen, Blinde wieder sehen.

Doch schon bald regten sich Gegenkräfte. So betrachteten viele Ärzte das Geschehen kritisch. Verleumdungen wurden in Umlauf gesetzt. Die Presse hatte ihre Sensation. Behörden schalteten sich ein. Die Justiz warf ihm – völlig zu Unrecht – Verstoß gegen das Heilpraktiker Gesetz vor. Am 26. Januar 1959 starb Bruno Gröning. Dazwischen lagen über neun Jahre härtester Kampf und unzählige wundersame Heilungen.

Viele Zuschauer zeigen sich tief beeindruckt
Der Dokumentarfilm „Das Phänomen Bruno Gröning“ zeichnet die dramatischen Ereignisse jener Zeit nach und begibt sich auf die Spuren dieses ungewöhnlichen Mannes. Offen, objektiv und einfühlsam beleuchtet der Film die einzelnen Stationen im Leben und Wirken Bruno Grönings. Herausgekommen sind fünf Stunden hochkarätiger Dokumentarfilm in drei Teilen.

Bei vielen Zuschauern hinterlässt der Film einen tiefen Eindruck. So schreibt beispielsweise Birgit K. aus Lübbecke: „Ich war sehr beeindruckt von dem Film, exzellente historische Recherchen, beeindruckende Zeitzeugenberichte – ein Filmdokument von unschätzbarem Wert …“

Sonntag,  19. Februar 2017
10:00 Uhr bis ca. 15:45 Uhr (inkl. 2 Pausen)
RECHBAUERKINO, Rechbauerstraße 6, 8010 Graz
Kontakt: Tel. 0650-5547544.                                                

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Weitere Infos:
www.bruno-groening-film.org