sauberkl

v.l.: Landtagsabgeordnete Bernadette Kerschler, Landesrat Anton Lang, Hans Roth (Saubermacher), Antoine Duclaux (Lafarge), Lafarge-Werksleiter Günter Kohlmayr und Josef Kulmer.

Umweltschonende Zementproduktion

Donnerstag, 09. Februar 2017

Der nachhaltige Wirtschaftskreislauf bei der Zementproduktion stand beim Besuch von Landesrat Anton Lang und LTAbg. Bernadette Kerschler im Lafarge Zementwerk Retznei im Mittelpunkt. Das Lafarge Zementwerk Retznei investiert durchschnittlich  1,6 Millionen Euro pro Jahr in den Produktionsstandort, um bereits jetzt alle zukünftigen Anforderungen an eine Industrie im Einklang mit der Umwelt zu erfüllen. Die Vertreter des Landes Steiermark zeigten sich begeistert von der energieeffizienten und ressourcenschonenden Zementproduktion in der Südsteiermark.

Pro Jahr werden durchschnittlich 1,6 Millionen Euro in den Lafarge-Standort in Retznei investiert, um die Umweltperformance weiter zu verbessern. Darüber hinaus ist am Standort ThermoTeam angesiedelt – ein Joint Venture von Saubermacher und Lafarge, das Ersatzbrennstoffe (EBS) aus Abfällen produziert, die wiederum als alternative Brennstoffe im Lafarge Zementwerk Retznei eingesetzt werden. Das nachhaltige Produktionskonzept wird vom Recycling Center Retznei abgerundet, das Baurestmassen als alternative Rohmaterialien für die Zementproduktion aufbereitet. „Wir setzen bei unserer nachhaltigen Zementproduktion auf ein ressourcenschonendes Brennstoff- und Rohmaterialkonzept, das wir laufend optimieren und das auch in der internationalen Fachwelt als Vorzeigemodell angesehen wird“, hebt Günter Kohlmayr, Werksleiter im Lafarge Zementwerk Retznei hervor.

„Saubermacher ist heute der führende Ersatzbrennstoff-Hersteller in Österreich. In der Anlage in Retznei produzieren wir rund 100.000 to jährlich, der Großteil dieser Menge geht in die LafargeHolcim eigenen Zementwerke Retznei und Mannersdorf“, freute sich Hans Roth über die bald 15 Jahre lang bestehende Kooperation. „Dadurch werden rund 150.000 to CO2 eingespart sowie rund 90.000 to Steinkohle substituiert. Zur Veranschaulichung – mit dieser Energiemenge könnten rund 22.000 Einfamilienhäuser beheizt werden.“