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Käferbohnenkönigin Michaela Summer präsentiert das neue Qualitätssiegel für die EU-geadelte steirische Käferbohne g.U. Fotos: LK/Danner

Der steirische Käferbohnenanbau hat Zukunft, freut sich Käferbohnenkönigin Michaela Summer mit Tochter Simone.

Der steirische Käferbohnenanbau hat Zukunft, freut sich Käferbohnenkönigin Michaela Summer mit Tochter Simone.

Geadelt: Die steirische Käferbohne g.U.

Montag, 13. März 2017

Wegen ihrer besonders wertvollen Inhaltsstoffe, ihres hohen Eiweiß- und Kohlenhydratanteils und des fast nicht vorhandenen Fetts liegt die Steirische Käferbohne voll im Ernährungstrend und ist auch bei Vegetariern und Veganern besonders beliebt.

Jetzt ist die von der EU geadelte „Steirische Käferbohne g.U.“ auf den ersten Blick erkennbar. Die Verpackungen von Trockenbohnen und essfertigen Bohnen tragen ab sofort die Banderole mit dem stilisierten steirischen Panther und der Aufschrift „Steirische Käferbohne – geschützte Ursprungsbezeichnung“. „Dieses Qualitätssiegel garantiert die steirische Herkunft und Verarbeitung der Käferbohne in der Steiermark. Man kann darauf vertrauen, dass drinnen ist was draufsteht“, unterstreicht Fritz Rauer, Obmann der „Plattform zum Schutz der steirischen Käferbohnen. „Die Banderole schützt die steirische Käferbohne als Original vor Kopien und Plagiaten aus China, Osteuropa und anderen Ländern.

Das Qualitätssiegel „Steirische Käferbohne g.U.“ dürfen nur zertifizierte Käferbohnenbetriebe führen. Sofort nach Zuerkennung des EU-Herkunftsschutzes begann der umfassende Zertifizierungsprozess. Dieser macht alle Schritte von der steirischen Herkunft des Saatguts über den Anbau bis hin zum fertigen Produkt im Regal nachvollziehbar. Eine fortlaufende Nummer auf der Banderole sichert für den Konsumenten die Rückverfolgbarkeit bis zum Acker des Produzenten. Bereits 140 Betriebe (70 Prozent) sind mit 92 Prozent der Gesamtanbaufläche zertifiziert. Damit können 600 Tonnen der Ernte 2016 als „Steirische Käferbohne g.U.“ ausgelobt werden. Die jährliche Zertifizierung erfolgt durch die renommierte, externe Kontrollstelle Lacon. Das Interesse an der Zertifizierung ist groß. Rauer: „Heuer haben sich bereits weitere 20 Betriebe dafür angemeldet“.