Geneva International Motor Show 2017 - GIMS 2017 - Palexpo

Der 3,3 Tonnen schwere Koloss aus Graz. Fotos: gims.swiss

Der Peugeot 3008 wird von Automobil-Journalisten aus 22 europäischen Ländern zum „Car of the Year 2017“ gewählt.

Der Peugeot 3008 wird von Automobil-Journalisten aus 22 europäischen Ländern zum „Car of the Year 2017“ gewählt.

Mercedes überrascht mit Luxusgefährt aus Graz

Montag, 20. März 2017

Peugeot 3008: „Car of the Year 2017“

Alle Jahre wieder prophezeien die Auto-Produzenten, dass der Trend zu Elektro- und Hybridfahrzeugen nicht mehr aufzuhalten sei – auch am 87. Genfer Automobilsalon in Genf. Die Wirklichkeit hinkt aber hinter diesen großmundigen Ankündigungen noch immer nach. Denn es ist schon so, dass einige Hersteller serientaugliche neue Modelle präsentieren, aber die Zulassungszahlen – zumindest in Deutschland, Österreich und den umliegenden Ländern – signalisieren diesen Trend nicht wirklich. So sind in Deutschland nur knapp 10.000 reine Elektrofahrzeuge angemeldet, in Österreich knapp ein Zehnten davon. Bei derartig niedrigen Zulassungszahlen ist es auf der anderen Seite leicht, mit hohen prozentuellen Zuwachsraten zu glänzen.

Einen guten Zeitpunkt für die Ankündigung, Opel zu übernehmen, traf Peugeot: Denn der Peugeot 3008 wurden von den Automobil-Journalisten aus 22 europäischen Ländern zum „Car of the year 2017“ gewählt. Er konnte in intensiven Testfahrten überzeugen und setzte sich im Finale um den renommierten und begehrten Autopreis mit 319 Punkten gegen sechs Mitstreiter durch. Die da waren: Alfa Romeo Giulia (296), Mercedes-Benz E-Klasse (197), Volvo S90/V90 (172), Citroën C3 (166), Toyota C-HR (165), Nissan Micra (135).

Von einem anderen Stern
In Handarbeit entsteht sozusagen in Graz-Thondorf der Mecedes Maybach G650 Landaulet mit einem V12-Motor und 630 PS. Ein Geländewagen, wie von einem anderen Stern – mit Luxus im Überfluss.  So einen hat es auf dieser Welt noch nicht gegeben – zumindest kein Serienfahrzeug. Mercedes legt vom Landaulet eine Kleinstserie von 99 Fahrzeugen auf. Technische Highlights: Sechsliter-V12-Doppelturbo, 630 PS und 1000 Nm maximales Drehmoment. Der Kaufpreis von wohl mindestens 500.000 Euro wirkt ausgesprochen „scheichfreundlich“.

Ein Auto für Millionäre
Der 3,3 Tonnen schwere Koloss rollt beinahe über alles hinweg, was sich ihm in den Weg stellt. Es ist, wie gesagt, ein Auto für Millionäre – mit jedem verfügbaren Komfort der Maybach-Ausstattung: elektrisch ausfahrbare Trittbretter, Sitze mit Liegefunktionen, hochfahrbare Trennscheiben, Massagesitze, Stoffdach, das sich in nur 30 Sekunden öffnet, und, und. In der Fertigung und individuellen Ausstattung gibt es keine Grenzen.