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Unaufgeregt zuverlässig

Freitag, 24. März 2017

Mazda CX-3: Ein richtiges Bröckerl

Die schwarz-weißen, hervorragend verarbeitenden Ledersitze laden förmlich zum Platznehmen ein. Unser Testauto – der Mazda CX-3 CD105, AWD, Revolution Top – war mit einem 105 PS starken Dieselmotor, Allradantrieb und 6-Gang-Schaltung ausgestattet. Warum der Drehzahlmesser zum Hauptinstrument im Cockpit geworden ist, erschließt sich dem Fahrer nicht wirklich. Weil der Geschwindigkeitscheck aufgrund der vielen Beschränkungen und mobilen Radarkontrollen für den Lenker bestimmt wichtiger ist als zu sehen, wie hoch der Motor dreht. Durch den Drehzahlmesser ist die Geschwindigkeitsanzeige relativ klein, aber mit dem Head-Up-Display projiziert der CX-3 die aktuelle Geschwindigkeit gleichsam auf die Frontscheibe. Und das hilft dann doch, weil man sie damit im Auge behält. Der Mazda CX-3 ist ein ordentliches Bröckerl mit 1.300 Kilogramm. Und da die Türen hochgezogen sind, sind die Rundumsicht und die Sicht nach hingen eingeschränkt. Daher geben die Kamera und die akustische Einparkhilfe Sicherheit. Lieber einmal mehr gepiepst, als angefahren. Gerade in der nassen Jahreszeit sollte man aber nicht vergessen, die Kameralinsen öfters zu reinigen.

Mit dem adaptiven Tempomat, dem Bremsassistenten, dem Spurwechselassistenten, dem adaptiven Kurvenlicht, dem Fernlichtassistenten, der Stop-and-Go-Funktion, seiner Sitzheizung oder dem Soundsystem ist die Ausstattung des Revolution-Top-Modells reichlich. Wirklich ausreichend Kofferraum gibt’s allerdings im 4,27 Meter langen CX-3 nur, wenn man die Rücksitze umklappt.

Ein Schnäppchen ist der CX-3 wegen der vielen elektronischen Helfer natürlich nicht – das KLIPP-Testfahrzeug kostet 30.000 Euro. Aber das Einstiegsmodell gibt es bereits ab 18.490 Euro.

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