DI Christian Kehrer, Vorsitzender der WdF-Landesgruppe Steiermark, Univ.-Prof. Dr. Holger Till, Leiter der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, sowie Johannes und seine Mama (v.l.).

DI Christian Kehrer, Vorsitzender der WdF-Landesgruppe Steiermark, Univ.-Prof. Dr. Holger Till, Leiter der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, sowie Johannes und seine Mama (v.l.). Fotos: LKH-Univ. Klinikum Graz/Marija Kanizaj

v.l.: Das Team der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie mit FA Dr. Chiara Dalle Nogare, Dr. Tanja Peschaut, Dr. Jana Maria Windhaber, DGKP Birgit Saier, FOA Dr. Hinrich Baumgart und Klinikleiter Univ.-Prof. Dr. Holger Till, sowie Johannes, seine Mama und DI Christian Kehrer, Vorsitzender der WdF-Landesgruppe Steiermark

v.l.: Das Team der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie mit FA Dr. Chiara Dalle Nogare, Dr. Tanja Peschaut, Dr. Jana Maria Windhaber, DGKP Birgit Saier, FOA Dr. Hinrich Baumgart und Klinikleiter Univ.-Prof. Dr. Holger Till, sowie Johannes, seine Mama und DI Christian Kehrer, Vorsitzender der WdF-Landesgruppe Steiermark

Helfen auch Sie Johannes!

Montag, 03. April 2017

Johannes ist sechs Jahre alt und leidet an einer seltenen Krankheit, die letztlich zum Organversagen führt. Eine intensivmedizinische, d. h. kostenintensive Betreuung des kleinen Patienten ist somit auch zuhause unerlässlich. Die Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie freut sich daher, Johannes und seiner Mama aus dem Patientenfonds des Fördervereins der Klinik 1.000 Euro zukommen zu lassen.

„Er ist blitzgescheit und äußerst liebenswert“, beschreibt FOA Dr. Hinrich Baumgart das Wesen des kleinen Johannes, der ein schweres Los zu tragen hat. Denn der Sechsjährige leidet seit seiner Geburt an einer extrem seltenen Krankheit, die Baumgart als „Innervationsstörung des gesamten Magen-Darm-Trakts“ bezeichnet. Diese führe letztlich zum totalen Organversagen. Seit seinem fünften Lebensmonat wird der kleine Salzburger an der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie behandelt und muss jedes Jahr für einige Monate aufgenommen werden. Mittlerweile hat Johannes einen künstlichen Magen- und Darmausgang sowie künstliche Harnausgänge und muss intravenös ernährt werden. Selbst sein Herz, die Nieren und die Leber sind von der Krankheit schwer in Mitleidenschaft gezogen. „Das heißt, er braucht auch zuhause intensivmedizinische Betreuung“, erklärt Holger Till, Leiter der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Eine große persönliche, aber auch finanzielle Herausforderung für die alleinerziehende Mutter. „Es war daher für uns keine Frage, den beiden aus dem Patientenfonds der Klinik 1.000 Euro zur Verfügung zu stellen“, so Holger Till.

Der Patientenfonds wurde 2014 gegründet und untersteht dem Förderverein der Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Bislang hat die Landesgruppe Steiermark des WdF (Wirtschaftsforum der Führungskräfte) 8.000 Euro gespendet. „Johannes ist der dritte Patient, der einen Betrag aus dem Fonds erhält“, erklärt Christian Kehrer, Vorsitzender der WdF-Landesgruppe Steiermark, und zeigt sich tief beeindruckt davon, wie Johannes und seine Mutter die Situation meistern.

Generell hofft er – wie auch Univ.-Prof. Holger Till –, dass sich weitere Spender für den Patientenfonds finden werden.

Verein für Kinderchirurgie Unterstützungsfonds
IBAN: AT15 2081 5000 2520 9875
BIC: STSPAT2GXXX
(Steiermärkische Bank und Sparkassen AG)