Foto: Stadt Graz, Foto Fischer

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Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch

Dienstag, 02. Mai 2017

Bereits zum 14. Mal lud das Umweltamt der Stadt Graz zur erfolgreichen Veranstaltungsreihe der Grazer Energiegespräche ein, um das Thema „Emissionsreduktion durch E-Mobilität“ zu diskutieren. Umweltstadträtin Tina Wirnsberger und Abteilungsvorstand Werner Prutsch vom Umweltamt der Stadt Graz eröffneten die Veranstaltung und betonten die Notwendigkeit, fachlich fundierte  und effektive Maßnahmen im Mobilitätsbereich für eine saubere Luft in Graz zu setzen. Die Veranstaltung wurde durch Robert Schmied von der Grazer Energieagentur moderiert. Mark Thaller von der Abteilung für Verkehrsplanung betonte, dass die starke Bevölkerungszunahme und das Mobilitätsverhalten der Grazerinnen und Grazer im Mittelpunkt der Strategieplanungen stehen. Henriette Spyra vom BMVIT freute sich, den nationalen Strategierahmen des Bundes sowie aktuelle Zahlen des E-Mobilitätsbereichs vorstellen zu können – bei Neuzulassungen an rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen stehe Österreich im EU-weiten Vergleich an 2. Stelle (Stand Februar 2017).

Stefan Altenhofer von der Energie Graz stellte in seinem Vortrag klar, dass die erneuerbare Aufbringung des zusätzlichen Strombedarfs für den zu erwarteten Anstieg an E-Fahrzeugen in Graz kein Problem darstellen werde, zumal es neben der Energie Graz auch weitere Stromanbieter in diesem Sektor gäbe. Georg Mavridis von der Energie Steiermark räumte mit (noch) bestehenden Vorurteilen gegen E-Mobilität auf und legte seinen Fokus auf die Darstellung der zahlreichen Vorteile der Technologie.

Hanno Miorini von der Bosch AG betonte, dass die E-Mobilität nun erwachsen werde. Die Zukunft sei emissions- sowie unfallminimiert. Hermine Resch und Günter Bulla von der Herbert Temmel GmbH stellten den bevorstehenden Einsatz von zwei E-LKW in ihrem Logistikbetrieb vor mit all seinen Herausforderungen im Planungs- und Umsetzungsprozess. Die Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion.