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Fotos: LT-Stmk

Ungarischer Honorarkonsul Rudi Roth, Landtagspräsidentin Bettina Vollath und Kunstuni-Rektorin Elisabeth Freismuth (v.l.).

Ungarischer Honorarkonsul Rudi Roth, Landtagspräsidentin Bettina Vollath und Kunstuni-Rektorin Elisabeth Freismuth (v.l.).

Kulturelle Vielfalt für Dialog und Entwicklung

Mittwoch, 24. Mai 2017

Anlässlich des Welttages der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung lud die Präsidentin des Landtages Steiermark, Bettina Vollath zu einem Empfang für das Konsularische Korps in der Steiermark ins Grazer Landhaus.

Die Mitglieder des Konsularischen Korps in der Steiermark sind sowohl mit der Exekutive als auch der Legislative traditionell treu und eng verbunden, es bestehen seit jeher intensive Kontakte zum Wohle unseres Bundeslandes.

Landtagspräsidentin Bettina Vollath ist es daher ein wichtiges Anliegen, die Verdienste des Konsularischen Korps in der Steiermark von offizieller Seite aus zu würdigen: „Das Bestehen internationaler Netzwerke ist ein essentieller Faktor für die positive Weiterentwicklung unseres Landes. Doch wir alle wissen, ein Netzwerk ohne unentwegte Pflege ist bald keines mehr. Die Konsulinnen und Konsuln leisten für Pflege und Knüpfen einen wesentlichen Beitrag, indem sie als Bindeglied fungieren und Kontakte aufbauen und festigen, die gerade in turbulenten Zeiten von großer Bedeutung sind.“

Doyen und Honorarkonsul von Ungarn, Rudi Roth, der bereits seit über 20 Jahren als Honorarkonsul tätig ist, freute sich sehr über diesen würdigen Abend und betonte: „Wir Konsules müssen Brückenbauer zwischen unseren jeweilig vertretenen Ländern auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet sein. Wir müssen Grenzen überwinden. Denn, Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.“

Der Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung wurde im November 2001 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen. Dieser Welttag hebt den Beitrag von Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturschaffenden zum interkulturellen Dialog und harmonischen Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen hervor und ist daher prädestiniert dafür, gemeinsam mit dem Konsularischen Korps begangen zu werden.

Die Kunstuniversität Graz unter der Leitung von Rektorin Elisabeth Freismuth hat für diesen Abend mit Studierenden aus einigen Ländern, welche eine konsularische Vertretung in der Steiermark haben, ein musikalisches Programm zusammengestellt und dadurch für eine wunderbare Atmosphäre an diesem Abend gesorgt.

„Das Werk Haydns, Mozarts oder auch Dvořáks gehört keinem Land dieser Erde – sondern der ganzen Welt. Und so ist es auch der Auftrag einer Universität wie der unseren über Landes-, Staats-, und Kulturgrenzen hinaus zu wirken. Wir bilden Menschen aus der ganzen Welt für die ganze Welt aus und bauen damit tragfähige Brücken der Begegnung. Es ist für die Kunstuniversität Graz von eminenter Bedeutung, diese Brücken gemeinsam mit Ihnen zu bauen“, so Freismuth. Kuratiert wurde der Abend von Marina Schreiner und Silvio Rether von der Kunstuniversität Graz.