LR Lang GUST-Mobil Foto Land

Bernd Gassler, Renate Bauer, Alexander Stiasny, Ernst Gödl, Anton Lang (v.l.). Foto: Land Steiermark/Strasser

Foto: Fischer

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Graz-Umgebung macht GUSTmobil

Mittwoch, 14. Juni 2017

29 Gemeinden des Bezirks Graz-Umgebung setzen sich gemeinsam für die Verbesserung der Mobilität innerhalb der Region ein. Als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr wird mit „GUSTmobil“ sowohl die innerörtliche Erreichbarkeit ohne eigenen Pkw erleichtert, als auch ein überregionaler Anschluss zu Bus und Bahngeschaffen.

„Jede Steirerin und jeder Steirer, egal ob arm oder reich, ob auf dem Land oder in der Stadt muss die Möglichkeit haben, mobil zu sein. Auch bis ins hohe Alter und in jeder Region. Daher schaffen wir ganz gezielt und bedarfsorientiert Angebote, damit jeder Mensch in der Steiermark auch ohne eigenen PKW bis ins hohe Alter mobil bleiben kann. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit dem `Mikro-ÖV´ einen flächendeckenden 1-Stunden-Takt zu ermöglichen. Auch das macht eine lebenswerte Steiermark aus und gibt den Menschen Sicherheit“, brachte es LH-Stv. Michael Schickhofer auf den Punkt. Und Verkehrslandesrat Anton Lang ergänzte: „Die Unterstützung des bestehenden Linien-ÖV-Angebotes hat für uns oberste Priorität. In Kombination mit `Mikro-ÖV´-Angeboten besteht die Chance, tagsüber gleichsam einen flächendeckenden ,1-Stunden-Takt‘ anzubieten. Der bestehende ÖV-Linienverkehr wird zeitlich ergänzt und dessen Erreichbarkeit aus Gebieten ohne ÖV-Angebot sichergestellt. Bedienungszeit und Einsatzgebiet werden jeweils an die Gemeinde beziehungsweise an die Region angepasst. Die Mikro-ÖV-Angebote werden sich somit von Gebiet zu Gebiet unterscheiden.“

 „GUST-Mobil“ ist eine große Chance, den ÖV attraktiver zu machen und insbesondere den Frauen, die innerhalb einer Familie keinen Zweitwagen besitzen, eine kostengünstige Möglichkeit zu geben mobiler zu sein“ erklärt die Landestagsabgeordnete Renate Bauer.

„Es geht bei dem Projekt in erster Linie darum, Mobilität ohne ein eigenes Auto anbieten zu können und Lücken im ÖV zu schließen und somit die Lebensqualität im Grazer Umland zu verbessern“, so Alexander Stiasny, Geschäftsführer der Firma ISTmobil. „Jede Gemeine hat

Haltepunkte angegeben, die innerhalb einer halben Stunde bedient werden können“ sagt Ernst Gödl, Vizepräsident des Bundesrates, „beispielsweise ein Ärztehaus ist ein Haltepunkt“

fügt Bernd Gassler, GF Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH, hinzu.

Regionale Taxiunternehmen sind mit eingebunden und bringen einen Fahrgast von Haltepunkt zu Haltepunkt oder zur nächsten öffentlichen Haltestelle zu günstigen Tarifen.

Die attraktiven Tarife werden durch die Finanzierung der Gemeinden und dem Land Steiermark ermöglicht. Ab 1. Juli startet das innovative Verkehrskonzept.