GRAZ,AUSTRIA,01.JUN.17 - VARIOUS SPORTS - Sportunion, press conference. Image shows Klaus Strobl, sports councilor Kurt Hohensinner (Graz), member of provincial government of sports Anton Lang (Styria), governor Hermann Schuetzenhoefer (Styria), mayor Siegfried Nagl (Graz), president Stefan Herker (Union), architect Harald Kloiber, Andreas Gaber, Guenther Lederhaas (Bull Bau-Granit) and Markus Pichler (Sport Union).  Photo: GEPA pictures/ David Rodriguez Anchuelo

Sportstadtrat Kurt Hohensinner, Bezirksvorsteher Klaus Strobl, Sportlandesrat Anton Lang, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Bürgermeister Siegfried Nagl, Sportunion-Präsident Stefan Herker, Architekt Harald Kloiber (Projekt CC), Andreas Gaber (Bull Bau), Günther Lederhaas (Geschäftsführer Granit) und Sportunion-Geschäftsführer Markus Pichler (v. l.). Foto: GEPA pictures

Zwei 44 x 24 Meter große Hallen, die als Einheit oder getrennt zu bespielen sind, mit einer Gesamtzuschauerkapazität von rund 3.000 Personen.  Foto: Projektcc_pixlab

Zwei 44 x 24 Meter große Hallen, die als Einheit oder getrennt zu bespielen sind, mit einer Gesamtzuschauerkapazität von rund 3.000 Personen. Foto: Projektcc_pixlab

Foto: Projektcc_pixlab

Foto: Projektcc_pixlab

Meilenstein in österreichischer Sportwelt

Freitag, 02. Juni 2017

Mit dem Spatenstich zum Neubau des Sportparks Graz Hüttenbrennergasse wurde ein weiterer großer und richtungsweisender Schritt für die Zukunftssicherung des Sports in der steirischen Landeshauptstadt gesetzt. Zentrales Element im entstehenden Sportkomplex ist eine internationale Ballspielhalle umrahmt von zahlreichen weiteren Sportflächen, die zur Abdeckung der Nachfrage in sämtlichen Bereichen des sportlichen Spektrums (Breiten-, Spitzen-, Gesundheits-, Generationen-, Schul-, Hochschul- und Behindertensport) dienen wird. Die multifunktionale Ausrichtung auf Trainings-, Veranstaltungs- sowie Aus- und Fortbildungsbetrieb ist dabei grundlegender Konzeptbestandteil und wird diesem Sportpark ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Österreich verleihen, denn diese Kombination von Sportflächen auch als „Nutzflächen“ ist in Österreich bisher einzigartig.

Die Herausforderung in der Planung lag in der Umsetzung der notwendigen kosteneffizienten Bewirtschaftung sowie in der Schaffung eines lebendigen Gebäudes für den Sport. Denn das Ziel ist ein tagtäglicher Betrieb für hunderte Nutzer und insgesamt 250.000 aktive Sportkontakte pro Jahr. Aus dieser Grundkonstellation heraus musste die Möglichkeit des einfachen Umbaus in eine international taugliche Ballsporthalle (z. B. für Länderspiele) mit einem Zuschauervolumen von 3.000 Personen gewährleistet werden.

Das Raumkonzept ist eine zeitgemäße Mischung von Gesundheits-, Breiten- und Leistungs-sportflächen. Vom Projekt wird eine Impulssetzung und Wertschöpfungssteigerung für den Bezirk Jakomini ausgehen. Die Belebung durch neue Sportangebote, zusätzliche Vereine und entstehende Zuschauerströme sowie die gute öffentliche Erreichbarkeit des Standorts wird die Wirtschaft und die Bevölkerung rund um den Sportpark stark profitieren lassen.