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Thomas Frühwirth (li.) und Walter Ablinger erklimmen in zehn Tagen die härtesten Alpenpässe Europas.

530 km und 31.740 Höhenmeter in 10 Tagen

Donnerstag, 06. Juli 2017

Das sind die beeindruckenden Fakten, die hinter dem einzigartigen Projekt stehen. Die österreichischen Handbiker Thomas Frühwirth und Walter Ablinger wollen elf Alpenpässe in Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich befahren.

Eigentlich wollten die beiden gemeinsam ja „nur“ ein sehr hartes Trainingslager absolvieren. Daraus ist dann aber eine Idee entstanden, die wohl viele andere zur Nachahmung inspirieren könnte. „Wir haben uns die schönsten Alpenpässe herausgesucht und werden diese mit dem Handbike bezwingen“, erklärt Frühwirth, „jeder fährt für sich und sein eigenes Tempo, es gibt kein internes Rennen, sondern nur den Kampf gegen den inneren Schweinehund und den Berg.“ Und als ob eine einmalige Befahrung nicht schon anstrengend genug wäre, machen die zwei es gleich doppelt. „Wir fahren vom Startort über den Pass in den von uns ausgewählten Zielort. Und von dort geht es die gesamte Strecke wieder zurück“, so der Steirer.

Gestartet wurde am gestrigen Mittwoch in Demonte in Italien, die zehntägige Reise bringt sie über Frankreich, die Schweiz, Südtirol wieder zurück nach Österreich. Dort ist der höchste Berg des Landes, der Großglockner, der krönende Abschluss. Eines der vielen Highlights wird sicherlich die Etappe am zweiten Tag sein, wenn die beiden L’Alpe d’Huez und den Col du Galibier auf einmal bezwingen werden. „Da sollten wir rasch sein, denn drei Tage später wollen die Radfahrer der Tour de France über den Berg fahren“, schmunzelt Frühwirth. Die höchste Passstraße der Tour wird übrigens am achten Tag befahren, da steht dann das bekannte Stilfser Joch (2757 m) auf dem Programm. Begleitet werden die beiden Handbiker von zwei Betreuern, die sich um das Wohlergehen und den Transport der beiden zwischen den Etappen kümmern werden.

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