Hubertus von Hohenlohe_Karl Hans Polzhofer_(c)Martin Prem

Hubertus Hohenlohe, im Bild links mit Karl Hans Polzhofer (Neue Wiener Werkstätte). Fotos: Martin Brem

Sein Wohnzimmer – da lässt es sich ganz gut aushalten

Sein Wohnzimmer – da lässt es sich ganz gut aushalten

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Ein Prinz mit vielen Talenten

Dienstag, 11. Juli 2017

Wann immer Hubertus Hohenlohe eine Idee hat, er zieht sie durch. Sei es eine Karriere als Musiker, Künstler, Showmaster oder Skifahrer. Er ist mexikanischer Staatsbürger mit spanisch-österreichischen Wurzeln. „Jetzt plant er ein Designhotel und da haben wir mit ihm gesprochen“, so Karl Hans Polzhofer und Martin Prem. „Weil wir ein Partner erster Wahl von ihm sind.“ Von den Möbeln der Neuen Wiener Werkstätte / Kapo mit Sitz in Pöllau sind auch saudische Prinzen, russische Oligarchen und vermögende Europäer angetan. Fotografieren ist eine große Passion von Hubertus Hohenlohe und für viele gilt er als Erfinder des Selfies. „Ich bin sicher der Erste, der das konsequent und lange als Stilform eingesetzt hat.“ Was macht Menschen für dich interessant? Er: „Wertvolle Menschen – und Geld ist dafür kein Maßstab für mich. Ich würde sagen, der produktive Ausdruck an Lebensfreude und viel Lebenswitz, dieses ,Immer ein frohes Augenzwinkern parat‘ – das macht es aus.“

Seine Eltern Ira Fürstenberg und Alonso Hohenlohe waren die Stars im europäischen Jetset des vorigen Jahrhunderts. „Mein Vater hat den mittlerweile zur Legende gewordenen Marbella Club gegründet und durch meine vielen Reisen kenne ich wirklich unzählige Hotels weltweit.“ Und das auch der Anknüpfungspunkt für sein geplantes Designhotel. Ein Motto von Hubertus Hohenlohe: „Raum geben und Raum zur Entfaltung zulassen – das sind für mich die wahren Werte. Das gilt für Menschen, Beziehungen und genauso für Design!“ Seinetwegen hat die FIS bereits mehrmals Regeln geändert, damit er bei Weltmeisterschaften und internationalen Rennen überhaupt starten konnte. „Skifahren war und ist meine Leidenschaft und ich habe mich durch nichts davon abbringen lassen.“

Hubertus Prinz zu Hohenlohe, fast verheiratet, wohnt meist in Marbella, arbeitet in Wien, Mexiko und ist auf der ganzen Welt unterwegs. Verpflichtet Adel? Der Prinz: „Hohenlohe ist tatsächlich schon vor rund 1.000 Jahren urkundlich erwähnt. Ich habe diese alten Gene, aber ich trauere jetzt nicht, wie viele, der guten alten Zeit oder der Kaiserzeit nach. Ganz im Gegenteil. Es ist meine Aufgabe, daraus oder damit etwas Neues, etwas Spannendes, etwas zu machen, das auch Spaß macht. Das mache ich konsequent und auch sehr ernsthaft!“