Geero besteht Härtetest

Donnerstag, 27. Juli 2017

Auch wenn es als Straßenrad konzipiert ist, das Geero besteht auch bei Almfahrten auf schottigen Straßen. Das zeigte sich bei Tagesausflügen im Palten-Liesing-Tal in der Obersteiermark. Zuerst ging es in den sogenannten Liesinggraben zum ehemaligen Alpengasthof Jansenberger auf eine Seehöhe von 1.200 Meter mit herrlichem Blick auf das Himmeleck. Die Rückfahrt auf der von den Regenfällen ausgewaschenen Schotterstraße war nicht ohne. Im Anschluss ging es von Kalwang 5 km bergwärts zur Melling-Alm in etwa 1.250 Meter Seehöhe, da war natürlich von Vorteil mit der höchsten Unterstützung durch den E-Motor zu radeln. Vor allem deshalb auch, weil die Schotterstraße für die schmalen Reifen des Geero nicht gerade der beste Untergrund ist. Dennoch: Das Geero zeigte beim Test sein Leistungsvermögen. Die Strecke führte im wahrsten Sinne über Stock und Stein und durch den Wald. Da und dort musste das Rad über ein Gatter gehoben und im Wald geschoben werden, weil es selbst für Mountainbiker kein Weiterkommen gab und auch diese das Rad schieben mussten. Da war es von Vorteil, dass das Geero trotz seines Akkus vom Gewicht her zu den leichtesten E-Bikes zählt. Auf der Melling-Alm angekommen (in der Gegend um Wald am Schoberpass), zeigten sich selbst die Kühe überrascht „vom Besuch aus der Stadt“ und am E-Bike interessiert.

Auf einer Höhe von 1.482 Meter liegt die Schwarzbeeralm – auf dem Weg zum hohen Schober, die man von Wald am Schoberpass aus über eine Forststraße erreicht. Der Akku war wieder voll geladen und auch bei dieser Ausfahrt bestand das Geero seinen Test. Der Vorteil bei solchen Ausflügen auf den Berg – selbst wenn der Akku früher leer wird als gedacht, ist das noch keine Katastrophe. Dann heißt’s einfach Umdrehen und vorsichtig bergab. Das ist das Anstrengendste wohl das Bremsen, für eine Schnellbremsung wären Scheibenbremsen von Vorteil, die  allerdings nicht zur Ausstattung unseres Testbikes gehörten.

PS: Wir hatten Glück: Denn erst nach der anstrengenden Auffahrt – es waren doch 600 Höhenmeter – trafen wir einen Forstmann, der uns aufklärte, dass Wandern zwar erlaubt ist, aber nicht Radfahren.