Optik Neuroth App

Die individuelle Gesichtstopografie des Kunden wird in einer App gespeichert. Foto: Viktoria Resch

Via Tablet und spezieller Kamera werden die Gesichtszüge genau gescannt. Foto: Viktoria Resch

Via Tablet und spezieller Kamera werden die Gesichtszüge genau gescannt. Foto: Viktoria Resch

Auch die Bloggerin Elisabeth („Misses Popisses“) trägt eine maßgefertigte Brille von „You Mawo“. Foto: Christian Czadilek, Model: Elisabeth (www.missespopisses.com)

Auch die Bloggerin Elisabeth („Misses Popisses“) trägt eine maßgefertigte Brille von „You Mawo“. Foto: Christian Czadilek, Model: Elisabeth (www.missespopisses.com)

Maßgeschneidertes Sehen aus dem 3D-Drucker

Donnerstag, 13. Juli 2017

Ob Augen, Nase, Augenbrauen oder Ohren, jedes Gesicht ist einzigartig. Und auch bei der Brillenwahl geht der Trend immer mehr in Richtung Individualität. Demnach wünschen sich viele eine optische oder Sonnen-Brille, die exakt auf das eigene Gesicht abgestimmt ist. Ab sofort ist das kein Wunschtraum mehr. Denn als erster Optik-Store in der Steiermark bietet Optik Neuroth am Eisernen Tor in Graz nun erstmals maßgefertigte Brillen an, die mit Hilfe eines Infrarot-Scans exakt an die persönlichen Gesichtszüge angepasst und schließlich mit 3D-Drucktechnologie gefertigt werden.

„You Mawo“ heißt das neue Label aus Deutschland, das sich auf diese Art der Brille spezialisiert hat und mit dem Optik Neuroth in der Steiermark exklusiv zusammenarbeitet. „Individueller kann eine Brille nicht sein“, freut sich Pierre Furman, Store-Manager bei Optik Neuroth. „Mit einer speziellen Kamera und einer App wird das Gesicht Zehntelmilimeter genau gescannt und die Brille im 3D-Drucker maßgefertigt. Jede Brille ist ein Unikat. Dementsprechend hoch ist auch der Tragekomfort“, sagt Furmann.

Wenige Schritte bis zur individuell angepassten Brille

Zuerst wird das Gesicht von einem Optiker mittels spezieller Infrarot-Kamera gescannt. Dabei wird die individuelle Gesichtstopografie des Kunden via Tablet binnen 30 Sekunden geometrisch erfasst.Danach folgt gemeinsam mit dem Optiker die Auswahl des Brillendesigns. „Der Kunde kann sich aus mehreren Kollektionen sein bevorzugtes Brillenmodell aussuchen. Von der Farbe bis zum Gestell wird dieses dann individuell angepasst“, sagt Brillen-Experte Furman. Via App werden die Daten nach Deutschland in die „You Mawo“-Manufaktur übertragen. Die Brille wird von Optikmeistern am Computer modelliert und anhand der Daten individualisiert – das reicht von der Bügellänge bis zur Nasenauflagefläche. Danach wird im 3D-Drucker ein Prototyp der Brille erstellt. Der Kunde hat dann die Möglichkeit, den Prototyp bei Optik Neuroth zu testen bzw. Nachjustierungen vorzunehmen. Es folgt der finale 3D-Druck: Schicht für Schicht wird das Gestell aus Nylonpartikeln aufgebaut und per Laser erhärtet. Nach rund vier Wochen ist die passgenaue Brille fertig.