Valamar Girandella_Foto Petr Blaha (3)

Valamar Girandella Resort. Foto Petr Blaha

Valamar Girandella Resort. Foto Petr Blaha

Valamar Girandella Resort. Foto Petr Blaha

Foto: Valamar

Foto: Valamar

Girandella Resort in Rabac: auch großer Spiel- und Badebereich für Kinder. Foto: Valamar

Girandella Resort in Rabac: auch großer Spiel- und Badebereich für Kinder. Foto: Valamar

Wo der Pool scheinbar stufenlos ins Meer übergeht: Nur wer rechtzeitig im Restaurant auf Isabella Island reserviert, kann hier beim Abendessen den Sonnenuntergang genießen. Foto: Valamar

Wo der Pool scheinbar stufenlos ins Meer übergeht: Nur wer rechtzeitig im Restaurant auf Isabella Island reserviert, kann hier beim Abendessen den Sonnenuntergang genießen. Foto: Valamar

Warum gerade Kroatien?

Dienstag, 18. Juli 2017

Terrorangst in Europa treibt die Gästezahlen in Kroatien, aber auch die Preise, gewaltig nach oben. Ein Meer vor der „Haustüre“ – was will man mehr? Zum Sommerurlaub – zumindest so gefühlt – fährt dort halb Österreich hin. Dorthin hatte auch Valamar Riviera eingeladen – mit 900.000 Gästen, 6 Millionen Nächtigungen pro Jahr das größte Tourismusunternehmen Kroatiens.

Angesagt war die Eröffnung des völlig neu gestalteten Girandella Resorts in Rabac mit 2.700 Betten und 630 Mitarbeitern. Es liegt knapp vier Stunden Autofahrt ab Spielfeld an der Ostseite Istriens. Die Prominenz im Tourismus, bis zum zuständigen Minister, war beim Spektakel vertreten. Übrigens: Die Gruppe Valamar Riviera hat sich nicht zuletzt dank österreichischer Miteigentümer mit zur Nummer 1 im Kroatien-Tourismus entwickelt.

Wer die Landschaft im Osten Istriens mag, Buchten mit schnell höher werdenden begrünten Hängen, einzelnen tollen Aussichtspunkten, aber für manche eben doch zu „eng“, der findet sich im Rabac im neuen Resort gut zurecht. Bis zum Vorjahr besetzten, damals noch im 2-Sterne-Bereich, vornehmlich Osteuropäer die Sonnenliegen und Schirme. Im „4-Sterne-Zeitalter“ werden es die Deutschen, Österreicher, Italiener, Niederländer, Briten sein. Erst danach kommen die Kroaten und die Slowenen (jeweils nur 8 Prozent). Das hat logischerweise mit dem „Zaster“ zu tun. Es ist alles da, was man sich für die respektablen Preise erwarten darf. Auch wenn die Zimmer im total renovierten Resort aus der „Jugo-Ära“ zwangsweise nicht großzügig sind. Doch was soll’s, während des Badeurlaubs ist man ohnehin die meiste Zeit am Pool oder am Strand.

Wer es ganz komfortabel will mit der Familie, der kann sich in einer 5-Sterne-Suite mit eigenem Pool einbuchen. Wer den Kinderlärm vermeiden will, für den gibt‘s den Bereich „Adultsonly“ (nur Erwachsene). Valamar-Partner TUI betreibt das Family-Hotel – eine eigene „Location“ mit einem All-Inclusive-Angebot. Und natürlich gibt‘s im Girandella Resort ein breites Funsport-Angebot mit Biken, Tennis, Tauchzentrum usw.

Auf der Rückfahrt haben wir einen Stopp auf der Insel Sveti Nikola gemacht, die gegenüber von Porec liegt. Valamar hat dort 2015 alles umgekrempelt und sehr exklusiv gestaltet (Isabella Island). Anstelle des ursprünglichen Hotels (Fortuna) und den Bungalows aus den 1950er-Jahren des alten Jugoslawiens gibt es nun dort eine gelungene Urlaubsinsel mit einem 4-Sterne-Hotel, Bungalows, Appartements und Villen im 4- und 5-Sterne-Standard (mit eigenem Liegebereich). Mit ein Grund dafür: Die Vegetation ist zum Glück dieselbe geblieben wie in den letzten Jahrzehnten. Sie macht das besondere Flair aus. Für Kinder mit Familien gibt’s alle Aktivitäten – Beachvolleyball, Animation, Spiele, und, und – bis zum Abwinken.

Das A-la-carte-Restaurant in unmittelbarer des ebenfalls renovierten Sommerschlosses mit Appartements  ist ein echtes Highlight. Für ein Abendessen dort – mit kostenlosem Sonnenuntergang – heißt es rechtzeitig zu reservieren. Kein Prospekt kann die Stimmung und die Kulisse wiedergeben, so wie sie wirklich ist. Davon konnten wir uns überzeugen.

Für Aktivurlauber ist Tennis auf Istrien wichtig. Die wichtigsten Player sind zwei Steirer. Sie sorgen für tausende Nächtigungen. Hannes Zischka, mit Sitz seines Unternehmens in Graz „Zischka Reisen“ (www.zischka.at) war auch bei der Eröffnung in Rabac dabei: „Nach Porec und Lanterna ist Rabac nun unser zweitstärkster Stützpunkt. Insgesamt haben wir auf Istrien acht.“ Zischka hat alle Tiefen und Höhen des kroatischen Tourismus miterlebt, er organisiert seit den späten 1980er-Jahren Tennis-Camps und Urlaube in Istrien. Horst Wagner (www.wagnertennis.at) aus Deutschfreistritz ist mit seinen Camps der zweite große, erfolgreiche steirische Anbieter auf Istrien.

Noch  vor zehn Jahren waren Cevapcici, Pljeskavica und Calamari die einzigen Highlights in der Gastronomie für Touristen. Das war gestern. Richtig Wind macht momentan Istriens frische, junge Gastro-szene, die ihre Heimat auch international kreativ in Szene setzt und schon italienisches Niveau erreicht. Die traditionelle Fischer- und Bauernküche kommt in besserer Qualität denn je auf den Tisch und die Natur liefert als Basis eine enorme Fülle an hochwertigen Zutaten.

Eine wahre Fundgrube ist das Istrien-Magazin des Tourismusverbandes. Für seine Entwicklung und seine Gestaltung ist wieder ein Österreicher seit fast 20 Jahren dafür verantwortlich – nämlich Wolfgang Neuhuber mit seinem ART Redaktionsteam aus Salzburg. Er hat es zu dem gemacht, was es ist – eine unverzichtbare Quelle für wertvolle Tipps. Egal, ob zum Essen, Trinken oder auch zu Sehenswürdigkeiten – die Ratschläge sind nützlich und zuverlässig. „Weil wir uns alles selbst anschauen.“

Gemütlichkeit und Freiheit pur – das ist der Grund , warum „Mobile Homes“ (Mobilheime) auch an den kroatischen Küsten einen Boom erfahren. KLIPP überzeugte sich davon im Resort „Camping Park Umag“. „Aus Rückmeldungen unserer Gäste wissen wir, dass es für Familien im Urlaub wichtig ist, den Tag so zu gestalten, wie man will. Und ganz oben steht dabei, das gemütliche Frühstück auf der Terrasse oder vor dem Wohnwagen. Frühstücken solange man will und wann man will“, sieht Marketingleiterin Petra Kienreich von Gebetsroither mit Sitz in Liezen, einen wesentlichen Grund darin. Das Familienunternehmen ist seit 37 Jahren mit Wohnwagen und Mobilheimen auf Campingplätzen in neun Ländern in Europa vertreten. „Allein in Kroatien haben wir 39 Standorte, davon 25 in Istrien, sind der Marktführer“, so Petra Kienreich. „Das auch aufgrund unserer transparenten Preispolitik. Aus unserem Katalog ist klar ablesbar, dass zum Beispiel ein Mobilheim in der Hauptsaison für eine Woche um 1.000 Euro gemietet werden kann. Bis zu sechs Personen haben dort Platz, so entfallen auf jeden im Schnitt 167 Euro. Da gibt’s keine versteckten Extra-Kosten, wie das bei Online-Buchungen nicht selten der Fall ist. Wir sind daher vom Preis her auch die Attraktivsten.“ Rund 70.000 Gäste betreut Gebetsroither pro Jahr, davon urlauben rund 70 Prozent in Mobilheimen.

Die Gäste können das Mietobjekt reservieren und buchen, das sie persönlich ausgewählt haben. Das hängt auch damit zusammen, dass wir vor Ort natürlich eine sehr gute Betreuung haben. Logischerweise nicht nur in Kroatien, sondern in allen Ländern, wo wir vertreten sind.“ Die Ausstattung der Mobilheime – von Standard bis Luxus, bis zu einer Größe von bis zu 35 Quadratmetern – ermöglicht es, dass jeder das wählen kann, was er will. „Ob eine junge Familie, Familien mit erwachsenen Kindern, Paare oder Single-Freunde – es gibt für jeden nicht nur die passende Destination, sondern auch das passende Angebot bei uns“, so Marion Gebetsroither. „Viele Kunden sehen sich am Campingplatz unsere Mobilheime an und reservieren dann gleich ihr Lieblingsplatzerl an der Sonne.“