Bundeskanzler Christian Kern mit Feuerwehrmännern

Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer (2.v.l.)

Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer (2.v.l.)

3 Tage Sonderurlaub für Freiwillige

Dienstag, 08. August 2017

Es waren dramatische Tage für die Steirerinnen und Steirer. Viele waren von den schweren Unwettern betroffen, aber noch mehr haben geholfen. Dieser Zusammenhalt zeichnet die Steiermark aus. Jetzt gilt es, die Schäden zu beseitigen. Sowohl von Landes-, als auch von Bundesseite wird es schnelle, unbürokratische Hilfe für die Betroffenen geben. Ganz besonders möchte ich die herausragende Arbeit unserer steirischen Einsatzkräfte und Freiwilligen betonen“, so der steirische Katastrophenschutzreferent und Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer.

Der Zuständige für die steirischen Einsatzkräfte war in den vergangenen Tagen in den betroffenen Regionen unterwegs und machte sich selbst einen Eindruck vom selbstlosen Einsatz der vielen Freiwilligen.

„Viele haben ohne zu zögern ihr eigenes Leben riskiert, um Menschen in Not zu helfen. Dieses Mitgefühl, dieser Gemeinschaftssinn ist das Wertvollste, was wir in unserer Gesellschaft haben. Ich danke allen Helferinnen und Helfern von ganzem Herzen. Für ihren Dienst an der Allgemeinheit verdienen sie unsere Hochachtung. Ich unterstütze daher absolut die Forderung von Bundeskanzler Christian Kern nach drei zusätzlichen Tagen Sonderurlaub für Freiwillige im Katastropheneinsatz. Das ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für unsere Freiwilligen. Die Kosten sollen den Unternehmerinnen und Unternehmern vom Katastrophenfonds zurückerstattet werden. Ein entsprechendes Konzept sollte schnellstmöglich gemeinsam mit dem Bundesfeuerwehrverband und den Rettungsorganisationen erarbeitet werden“, so Schickhofer.