Bundesminister Hans-Jörg Schelling, Bundesminister Sebastian Kurz, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer u. Landesrat Anton Land

Landespolizeidirektor Gerald Ortner, Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern, Fachabteilungsleiter Karl Lautner, Bundesminister Hans-Jörg Schelling, Bundesminister Sebastian Kurz, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Landesrat Anton Land und Landesrat Johann Seitinger (v.l.)

Landespolizeidirektor Gerald Ortner, Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern, Fachabteilungsleiter Karl Lautner, Bundesminister Hans-Jörg Schelling, Bundesminister Sebastian Kurz, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Landesrat Anton Land und Landesrat Johann Seitinger (v.l.)

Bundeskanzler Christian Kern (2.v.r.)

Bundeskanzler Christian Kern (2.v.r.)

Obersteiermark: Geldmittel so schnell wie möglich

Dienstag, 08. August 2017

Die Obersteiermark wurde von schweren Unwettern heimgesucht, viele Gemeinden wurden zu Katastrophengebieten erklärt. Es bedarf daher schneller und unbürokratischer Hilfe. Ohne den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Einsatzkräfte, wäre die Situation nicht in dieser Art und Weise zu meistern gewesen.

Rasche und unbürokratische Hilfe für alle Betroffenen versprechen daher die Verantwortlichen der Bundes- und Landesregierung. Hoffentlich erfolgt sie weniger „bürokratisch“ und mit mehr „Gemeinsamkeit“ als die Auftritte der Politspitze. Wo ein Wille ist, da wäre auch ein gemeinsamer Weg gewesen. LH Schützenhöfer trat flankiert von Stv. Schickhofer, den Bundesministern Sebastian Kurz und Hans-Jörg Schelling sowie den Landesräten Johann Seitinger (ÖVP) und Anton Lang (SPÖ) in der Grazer Burg vor die Presse und betonte:

„Zu allererst möchte ich allen Helferinnen und Helfern, die oft Tag und Nacht im Einsatz waren, herzlich danken. Gemeinsam mit den Einsatzorganisationen kämpfen sie bis zum Umfallen und leisten fast Übermenschliches. Damit setzen sie berührendes Zeichen der Mitmenschlichkeit. Wir werden auch diese Unwetter-Katastrophe gemeinsam bewältigen. Ich habe mich bereits am Wochenende mit der Bundesregierung in Verbindung gesetzt und um Unterstützung ersucht. In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei Bundesminister Sebastian Kurz und Finanzminister Hans-Jörg Schelling für die sofortige Zusage ihrer raschen, unbürokratischen Hilfe bedanken. Die Soforthilfe-Maßnahmen für die Betroffenen haben nun absolute Priorität.″

„Die verheerenden Unwetter der letzten Tage haben tausende Menschen betroffen. Aber dank der tausenden Helferinnen und Helfer war der Zusammenhalt der Steirerinnen und Steirer in diesen Stunden wieder ganz stark zu spüren. Ein großes Dankeschön an alle unsere Partner, an die Einsatzorganisationen, insbesondere die Feuerwehren und die Polizei. Wir dürfen aber nicht vergessen, in punkto Raumordnung noch besser die Lehren für die Zukunft zu ziehen und auch so schnell wie möglich noch mehr in Wildbach- und Lawinenverbauungen zu investieren. Wir erwarten da auch Hilfe vom Bund: für die Akutmaßnahmen, aber auch für notwendige Infrastruktur- und Schutzmaßnahmen“, so Katastrophenschutzreferent LH-Stv. Michael Schickhofer.

Zuvor waren die Landesregierer mit den Vertretern der Bundesregierung direkt vor Ort in den betroffenen Gemeinden und machten sich ein persönliches Bild vom Ausmaß der Katastrophe. Nur Stunden später besuchte auch Bundeskanzler Christian Kern in Begleitung von Michael Schickhofer und SPÖ-Abgeordneten ebenfalls das Katastrophengebiet:

„Es waren dramatische Tage für die Steirerinnen und Steirer. Viele waren von den Unwettern betroffen, aber noch mehr haben geholfen. Dieser Zusammenhalt zeichnet die Steiermark aus. Jetzt gilt es, die Schäden zu beseitigen. Uns allen ist klar, wer schnell hilft, hilft doppelt. Dieses Bekenntnis gilt sowohl auf Landes-, als auch auf Bundesebene. Kanzler Christian Kern hat seine Unterstützung bereits zugesichert.“ so Michael Schickhofer über den gemeinsamen Besuch mit dem Bundeskanzler.

„Es ist ein sehr wichtiges Signal für uns in der Region, dass der Bundeskanzler seine angesetzten Termine abgesagt hat, und uns heute höchstpersönlich besuchte. Jetzt ist es wichtig, dass wir uns gemeinsam an den Wiederaufbau machen und den Betroffenen schnelle Hilfe zukommen lassen.“ so der Landesgeschäftsführer der SPÖ Steiermark und regionale Abgeordnete der Obersteiermark West Max Lercher.

Alle Politiker betonen den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer und das „gemeinsame Anpacken“ zur Beseitigung der Unwetter-Schäden. Nur so gelinge es, das Ärgste zu überwinden.

Der symbolische Charakter wäre ein Signal für die Katastrophenopfer gewesen, hätten Kanzler Christian Kern, die Minister Sebastian Kurz und Hans-Jörg Schelling sowie die Landesspitze mit Hermann Schützenhöfer und Michael Schickhofer gemeinsam – trotz oder gerade weil es Wahlkampf gibt – im Krisen- und Katastrophengebiet den betroffenen Menschen Trost und rasche Hilfe zugesichert. So wie ja auch die Menschen dort trotz ihrer unterschiedlichen politischen Haltung in einer solchen Situation das gemeinsame Helfen in den Vordergrund stellen.

Wenn man wirklich gewollt hätte, dann hätte sich trotz vollem Terminkalender ein gemeinsamer Besuchstermin finden lassen.

Soviel zum Zusammenstehen in Notsituationen …