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FPÖ-Spitzenkandidat in der Steiermark, Hannes Amesbauer, wechselt ja in den Nationalrat und wurde im Landtag in die Diskussion mit einbezogen.

FPÖ-Spitzenkandidat in der Steiermark, Hannes Amesbauer, wechselt ja in den Nationalrat und wurde im Landtag in die Diskussion mit einbezogen.

In der Beantwortung einer dringlichen FPÖ-Anfrage äußerte sich Hermann Schützenhöfer auch – wenn auch nicht ganz direkt – zum Ausgang der Nationalratswahl am kommenden Sonntag.

In der Beantwortung einer dringlichen FPÖ-Anfrage äußerte sich Hermann Schützenhöfer auch – wenn auch nicht ganz direkt – zum Ausgang der Nationalratswahl am kommenden Sonntag.

Siegessicher wie nie zuvor

Mittwoch, 11. Oktober 2017

ÖVP und FPÖ im Landtag

Während sonst vor Nationalratswahlen und Landtagswahlen immer von einem Kopf-an-Kopf-Rennen die Rede war und auch in Umfragen das angeblich zu erkennen war, ist es diesmal ganz anders. Das zeigte sich auch bei der gestrigen Landtagssitzung. In der Beantwortung einer dringlichen FPÖ-Anfrage äußerte sich Hermann Schützenhöfer auch – wenn auch nicht ganz direkt – zum Ausgang der Nationalratswahl am kommenden Sonntag. Es ging in der Anfrage um die Terrorgefahr, die Sicherheit und den Islamismus in Österreich. Schützenhöfer erklärte, dass bei allen Entwicklungen, die sehr genau zu beobachten sind, er dennoch keine Bange habe. Die österreichische Exekutive leiste hervorragende Arbeit. Dabei kam auch – von der FPÖ ins Spiel gebracht – die Arbeit des Innenministeriums in die Diskussion. Schützenhöfer sprach von den politischen Veränderungen, die es auf Regierungsebene mit der Wahl geben werde. Gemeint war, dass die ÖVP eben den ersten Platz schaffen wird und die FPÖ aus seiner Sicht ebenfalls gut abschneiden wird. Weil der FPÖ-Spitzenkandidat in der Steiermark, Hannes Amesbauer, ja in den Nationalrat wechselt, wurde auch er in die Diskussion mit einbezogen. Auch da war zu erkennen, dass die FPÖ ihrerseits siegessicher von einer Regierungsbeteiligung ausgeht.

Noch immer nicht ganz aufgegeben hat die SPÖ ihre Hoffnung, besser abzuschneiden als es in den letzten Wochen hieß. Sie stützt sich dabei ebenfalls auf Umfragen. Noch immer sollen rund zwei Millionen Österreich unentschlossen sein, wen sie wählen werden. Zehn Prozent sollen, so behaupten die Meinungsexperten, erst am Wahltag selbst ihre persönliche Entscheidung treffen.