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Das Ladekabel ist einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden griffbereit verstaut. Und nach vier Stunden ist er wieder voll geladen. Benutzt man eine Ladestation mit 32 Ampere, so braucht der Ladevorgang nur rund zwei Stunden.

Das Ladekabel ist einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden griffbereit verstaut. Und nach vier Stunden ist er wieder voll geladen. Benutzt man eine Ladestation mit 32 Ampere, so braucht der Ladevorgang nur rund zwei Stunden.

Der Coasting-Assistent signalisiert dem Fahrer, wann er von einer Kreuzung den Fuß vom Gas nehmen sollte, damit das Fahrzeug ausrollen und dabei durch Rekuperation die Batterie aufladen kann – am Display durch den Begriff „Charge“ abzulesen. In einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich gibt das System dem Fahrer dann durch ein Symbol in der Instrumenteneinheit und ein dezentes akustisches Signal die Coasting-Empfehlung.

Der Coasting-Assistent signalisiert dem Fahrer, wann er von einer Kreuzung den Fuß vom Gas nehmen sollte, damit das Fahrzeug ausrollen und dabei durch Rekuperation die Batterie aufladen kann – am Display durch den Begriff „Charge“ abzulesen. In einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich gibt das System dem Fahrer dann durch ein Symbol in der Instrumenteneinheit und ein dezentes akustisches Signal die Coasting-Empfehlung.

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Schon sehr viel Auto

Freitag, 29. Dezember 2017

Der Kia Niro Plug-in Hybrid

Es gibt beim Autofahren im Winter Annehmlichkeiten – eine davon ist die Lenkradheizung. Unser Testfahrzeug, der Kia Niro Plug-in Hybrid, verfügt über sie. Sobald die Hände gewärmt werden, fühlt sich die Umgebung auch schon wärmer an. Selbst wenn es draußen zweistellige Minusgrade hat. Und da unser Kia in der „Platin“-Ausstattung auch über eine Sitzheizung sogar mit Gebläse verfügt, sind die kalten Tage „kein Problem“. Was ihn aber von den Mitbewerbern in dieser Preisklasse (rund 42.000 Euro) abhebt, ist der Elektroantrieb. Die rein elektrische Reichweite beträgt bis zu 55 Kilometer – und das vermittelt ein super Fahrgefühl. Zumal ja die durchschnittliche Distanz, die Autofahrer pro Tag zurücklegen, bei 50 Kilometern liegt.

Als „Warnsignal“ für andere Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer oder Fußgänger, verfügt der Kia Niro soger über ein zuschaltbares, virtuelles Motorengeräusch – Virtual Engine Sound System (VESS).

In Graz mit unserem Testfahrzeug unterwegs und dann zurück im Büro wird der Kia Niro an die 220-Volt-Steckdose angeschlossen. Das Ladekabel ist einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden griffbereit verstaut. Und nach vier Stunden ist er wieder voll geladen. Benutzt man eine Ladestation mit 32 Ampere, so braucht der Ladevorgang nur rund zwei Stunden. Die Angabe über die Reichweite des Elektroantriebs ist realistisch, was wir sowohl bei Stadt- wie auch bei Überlandfahrten wiederholt feststellen. Zuerst wird ohnehin der „Elektrostrom“ verbraucht und danach übernimmt automatisch der 105 PS starke Benzinmotor den Antrieb.

Auch beim Treibstoffverbrauch zeigt der Plug-in Hybrid positiv auf, sind es doch nur knapp 5 Liter, die er auf 100 Kilometer anzeigt. Wie überhaupt das Infotainmentsystem nützliche Daten für den Fahrer liefert. Der Coasting-Assistent signalisiert dem Fahrer, wann er von einer Kreuzung den Fuß vom Gas nehmen sollte, damit das Fahrzeug ausrollen und dabei durch Rekuperation die Batterie aufladen kann – am Display durch den Begriff „Charge“ abzulesen. In einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich gibt das System dem Fahrer dann durch ein Symbol in der Instrumenteneinheit und ein dezentes akustisches Signal die Coasting-Empfehlung.

Der Innenraum des Kia vermittelt schon beim ersten Einsteigen: „Ja, an sowas kann ich mich gewöhnen.“ Die Lederausstattung wird in zwei Varianten angeboten und die Instrumenteneinheit mit dem 7-Zoll-TFT-Display liefert alle wichtigen Informationen und auch das Navigationssystem zeigt alle nötigen Ladestationen, Tankstellen und andere Services an.

Zur Serienausstattung gehören auch ein autonomer Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, ein Spurwechselassistent mit Blind Spot Detection und einem Querverkehrwarner sowie einer „Müdigkeitserkennung“, die, über den Bildschirm eine heiße Tasse zeigend, fragt: „Erwägen Sie eine Pause?“ Bei so viel Bequemlichkeit ist man dann versucht, oft zu sagen: „Nein, danke, ein wenig später.“