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Fotos: Oliver Wolf

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl bei der heutigen Präsentation in der Skybar am Schlossberg.

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl bei der heutigen Präsentation in der Skybar am Schlossberg.

„Den Aufwärtstrend nutzen!“

Mittwoch, 31. Januar 2018

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl

Die Skybar am Grazer Schlossberg zur Präsentation der steirischen Wirtschaftsdaten hatte natürlich auch stark symbolischen Charakter: Die tolle Aussicht vom höchsten Punkt der Stadt sollte auch die guten Aussichten der steirischen Wirtschaft für das Jahr 2018, präsentiert von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, betonen.

Die Steiermark ist mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 5,14 Prozent mit Abstand das Forschungsland Nummer eins in Österreich und liegt damit auch in Europa im absoluten Spitzenfeld. Die Zusammenführung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung in einem politischen Ressort bietet die Möglichkeit, in den kommenden Jahren zusätzliche Synergien zu nutzen und damit die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu stärken.

Nicht im Spitzenfeld liegt die Steiermark, aber auch Österreich, bei der Digitalisierung. Daher wird das Land Steiermark bis 2022 starke Akzente setzen. Denn nur der dringend notwendige Ausbau der Breitbandinfrastruktur sichert auch den weiteren wirtschaftlichen Aufschwung. Dafür will man in den kommenden Jahren durch weitreichende Kooperationen auch die nötigen Finanzmittel sicherstellen. Derzeit stehen etwa Mittel von 250 Millionen Euro dafür zur Verfügung, benötigt wird aber rund eine Milliarde Euro.

Anlass zu Optimismus
10.900 zusätzliche Arbeitsplätze plus 400 neue selbstständig Erwerbstätige – in Summe ist ein weiterer Beschäftigungsrekord für die Steiermark im Jahr 2018 zu erwarten. Gleichzeitig soll die Arbeitslosigkeit auch heuer deutlich stärker zurückgehen als im Österreichschnitt. Damit setzt sich die Entwicklung des vergangenen Jahres fort, in dem die Steiermark das stärkste Beschäftigungswachstum und den höchsten Rückgang der Arbeitslosigkeit aller österreichischen Bundesländer verzeichnete. Das Wirtschaftsressort hat die notwendigen Maßnahmen definiert, um diesen Aufwärtstrend für die Steiermark zu nutzen und zu verstärken.

„Wir werden heuer erstmals die Schallmauer von 500.000 unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen überschreiten und auch bei den Selbständigen zulegen. Insgesamt werden im Jahresschnitt 576.000 Menschen in der Steiermark erwerbstätig sein. Wir müssen diese positiven Rahmenbedingungen nutzen und unsere Betriebe gezielt unterstützen, damit sie wachsen und die Lebensqualität in der Steiermark ausbauen können“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die ergänzt: „Im Fokus unserer Maßnahmen stehen drei Schwerpunkte: die Stärkung der Wirtschaft in den Regionen, Maßnahmen, die unseren Unternehmen helfen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und der weitere Ausbau von Forschung, Entwicklung und Innovation!“ 2018 stehen insgesamt rund 54 Millionen Euro für die Förderung heimischer Unternehmen zur Verfügung.