IT DUAL_Pressekonferenz

v.l.: TU-Graz-Rektor Harald Kainz, WK-Stmk.-Präsident Josef Herk, LR Barbara Eibinger-Miedl, FH-Campus02-Rektorin Kristina Edlinger-Ploder, IV-Stmk.-Präsident Georg Knill und FH-Joanneum-GF (wissenschaftlicher) Karl Peter Pfeiffer (Foto: Melbinger).

Die Studierenden werden an den beiden dualen IT-Studiengängen zu Expertinnen und Experten in der mobilen Software-Entwicklung und im Business Software Development ausgebildet. (Foto: FH CAMPUS 02 / nd3000/shutterstock.com)

Die Studierenden werden an den beiden dualen IT-Studiengängen zu Expertinnen und Experten in der mobilen Software-Entwicklung und im Business Software Development ausgebildet. (Foto: FH CAMPUS 02 / nd3000/shutterstock.com)

Sonja Gögele (Leiterin des Instituts Internet-Technologien & -Anwendungen der FH JOANNEUM) und Stefan Grünwald (Studiengangsleiter „IT & Wirtschaftsinformatik“ der FH CAMPUS 02) leiten die neuen IT-Studiengänge interimistisch (Foto: Melbinger).

Sonja Gögele (Leiterin des Instituts Internet-Technologien & -Anwendungen der FH JOANNEUM) und Stefan Grünwald (Studiengangsleiter „IT & Wirtschaftsinformatik“ der FH CAMPUS 02) leiten die neuen IT-Studiengänge interimistisch (Foto: Melbinger).

Innovative Zusammenarbeit von Studierenden, Unternehmen und Hochschulen

Freitag, 12. Januar 2018

„Business Software Development“ und „Mobile Software Development“ sind die beiden neuen dualen Studiengänge, welche in einer in Österreich einzigartigen Zusammenarbeit der steirischen Fachhochschulen Joanneum und Campus 02 mit der TU Graz umgesetzt werden. . Die Studiengänge starten im Herbst 2018 vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Gremien. 65 Anfängerstudienplätze wurden dafür vom Bund vergeben.

Die Wirtschaft brauche IT-Experten und daher ist das Interesse der Unternehmen groß, heißt es bei der gestrigen Vorstellung der Studiengänge. 70 Unternehmen haben sich bereits gemeldet und stellen Arbeitsplätze für die dualen Studiengänge zur Verfügung. Diese dauern insgesamt drei Jahre und ab dem zweiten Jahr sind die Studierenden in einer etwa 50%igen Anstellung im jeweiligen Ausbildungsunternehmen – mit Dienstvertrag und Gehalt laut Kollektivvertrag.

WK-Steiermark-Präsident Josef Herk: „Unsere Wirtschaft leidet unter einem akuten Fachkräftemangel – vor allem im IT-Bereich. Allein im Großraum Graz werden hier zurzeit hunderte Mitarbeiter von den Betrieben gesucht, Tendenz stark steigend. Umso begrüßenswerter ist diese neue Kooperation. Sie stärkt den Standort und ist in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Dual zu studieren ist eine Win-Win-Win-Situation. Für die Partnerunternehmen, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, bringt es IT-Expertinnen und -Experten, die nach dem Abschluss neben dem fachlichen Wissen auch bereits mit den Unternehmensprozessen vertraut sind. Für die Studierenden bedeutet es, schon während des Studiums beruflich tätig zu werden und damit gute Voraussetzungen für einen fixen Arbeitsplatz zu haben. Für die Hochschulen wiederum stärkt es die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer mit Wirtschaft und Industrie.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Partnerunternehmen findet ein Informationsaustausch statt. Ziel dabei ist die inhaltliche Zusammenarbeit, um die angehenden IT-Expertinnen und -Experten dem Bedarf im Unternehmen entsprechend bestmöglich auszubilden. Im Rahmen von Projekten oder der Bachelor-Arbeit der Studierenden kann eine Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen weiter ausgebaut werden.