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Primar Günter Nebel begrüßt den Ehrengast des Abends, Konsul K. Kozhamberdiyev mit Familie aus Kasachstan

Konsul K. Kozhamberdiyev, Honorarkonsul Günter Nebel, Jutta und Gert Maria Hofmann (v.r.)

Konsul K. Kozhamberdiyev, Honorarkonsul Günter Nebel, Jutta und Gert Maria Hofmann (v.r.)

Sanlas-GF David Fallmann und Klinik-Leech-GF Erich Wegscheider (r.)

Sanlas-GF David Fallmann und Klinik-Leech-GF Erich Wegscheider (r.)

Patrick Schnabel (Kulturabteilung Land Steiermark) mit Frau und Nabg. Elisabeth Rossmann (l.)

Patrick Schnabel (Kulturabteilung Land Steiermark) mit Frau und Nabg. Elisabeth Rossmann (l.)

Monika Wogrolli, Gert Maria Hofmann mit seiner Frau Jutta, Primar Günter Nebel und Volksbank-Generaldirektor Ovesny-Straka.

Monika Wogrolli, Gert Maria Hofmann mit seiner Frau Jutta, Primar Günter Nebel und Volksbank-Generaldirektor Ovesny-Straka.

Kasachstan feiert – auch in Graz

Dienstag, 09. Januar 2018

Primar Günter Nebel bemüht sich, durch seine Aktivitäten als Honorarkonsul von Kasachstan in der Steiermark die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der ehemaligen Sowjetrepublik ins rechte Licht zu rücken. Im vergangenen Jahr führte Nebel mehrere Delegationen mit Vertretern steirischer Organisationen und Unternehmen zur Weltausstellung (EXPO) in die Hauptstadt Astana. Diese stand unter dem Motto „Future Energy – Energie der Zukunft“, ein Symbol für die Öffnung des Landes für Investoren und Partner aus aller Welt. Günter Nebel, von Beruf Mediziner, ist Chef der „Sanlas Holding“, einer der großen Gesundheitsanbieter (Pflegeheime, Privatkliniken) in Österreich.

Zwei aktuelle Anlässe gibt es in diesen Wochen zu „feiern“.

Seit Jahresbeginn hat Kasachstan die Ratspräsidentschaft im UN-Sicherheitsrat, dem mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen, inne. Dies ist ein weiterer Schritt der ehemaligen Sowjetrepublik in ihrem Bestreben, sich in globalen Fragen effizient einzubringen. Die Strategie Kasachstans zielt schon seit Jahren darauf ab, sich im internationalen Geschehen zu positionieren und für wichtige Akteure in Europa ein gleichwertiger Partner zu sein.

Bisher war noch nie ein Land der zentralasiatischen Region an der Spitze des Weltsicherheitsrates. Auch als Schauplatz der laufenden Syrien-Konferenzserie hat sich die Hauptstadt Astana einen Namen gemacht. Die Gastgeberrolle erlaubt Staatschef Nursultan Nasarbajew, sich selbst und sein Land als internationaler Vermittler zu präsentieren.

Die Lage in Afghanistan stand für Kasachstan schon seit mehreren Jahren im Fokus, um Stabilität in dem Nachbarland anzustreben. Nun will Kasachstan auch seinen Vorsitz im Sicherheitsrat dazu benützen, Afghanistan mehr internationale Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die Vorbereitung eines Berichts über die Lage und die strategische Entwicklung Afghanistans und Zentralasiens will Kasachstan zu seinem zentralen Thema der Präsidentschaft machen (Quelle: ots, Berliner Korrespondentenbüro).

Auch in Graz hob Honorarkonsul Günter Nebel die außenpolitischen Bemühungen und die damit verbundene internationale Ausrichtung Kasachstans beim Empfang zum Kasachischen Unabhängigkeitstag – knapp vor Weihnachten – hervor. Diesen gab es in den Räumlichkeiten des Konsulats in der Villa Hartenau. Offizieller Vertreter der Republik Kasachstan war Konsul K. Kozhamberdiyev von der Botschaft in Wien.

Traditionell an diesem Abend ist schon die Präsentation des neuen „Kunst-Kalenders“ (gesponsert von Sanlas) von Künstler Gert Maria Hofmann. Dieser signierte die mehr als hundert Exemplare für die geladenen Gäste mit gewohnt launigen „Randbemerkungen“ – auch in Richtung des Gastgebers, bei dem er sich für dessen Kunstsinnigkeit bedankte. Vieldeutig und wohlmeinend dabei auch der Ausspruch: „Nicht alles versinkt im Nebel.“