Eibinger-Miedl (43 von 53)

Planai-Hochwurzen-Bahnen-Geschäftsführer Georg Bliem (2.v.r.): „Die Planai Hochwurzen-Bahnen verzeichneten in den vergangenen Jahren eine enorm dynamische Entwicklung nach oben und zählen mittlerweile zu den Top-5-Bergbahn- und Freizeitunternehmen in Österreich. Mit den geplanten großen Seilbahninvestitionen, aber auch mit Innovationen wie dem Hopsi Ski Kinderland Planai gilt es, die Konkurrenzfähigkeit zu festigen und zu garantieren, sodass die Region Schladming-Dachstein auch weiterhin zu den Topadressen im internationalen Skisportgeschehen zählt.“

Landesrätin Eibinger-Miedl (re.): „Die Planai-Hochwurzen-Bahnen zählen zu den Top Bergbahn- und Freizeitunternehmen in Österreich und sind ein wesentlicher Motor für die Region Schladming-Dachstein. Vor allem mit den laufenden Investitionen trägt das Unternehmen zur Stärkung der Region bei.“

Landesrätin Eibinger-Miedl (re.): „Die Planai-Hochwurzen-Bahnen zählen zu den Top Bergbahn- und Freizeitunternehmen in Österreich und sind ein wesentlicher Motor für die Region Schladming-Dachstein. Vor allem mit den laufenden Investitionen trägt das Unternehmen zur Stärkung der Region bei.“

Planai rüstet gewaltig auf

Donnerstag, 11. Januar 2018

Gleich drei neue Seilbahnen

Die Gästezahlen in der Region Planai/Schladming entwickeln sich in den letzten fünf Jahren besonders gut. So verzeichnet man ein Nächtigungsplus von 600.000 seit der WM 2013. Daher präsentierten Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Planai-Hochwurzen-Bahnen-Geschäftsführer Georg Bliem das bisher größte Investitionsvorhaben in der Geschichte der Planai-Hochwurzen-Bahnen.

Die Hauptseilbahn auf die Schladminger Planai ist gleichsam in die Jahre gekommen. 2.200 Personen können mit Sechsergondeln stündlich befördert werden. Aufgrund der erfreulichen touristischen Entwicklung der Region Schladming führt dies aber sowohl im Winter, als auch im Sommer zu Wartezeiten. An Spitzentagen im Winter verzeichnet man bis zu 30.000 Gäste.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein und um den Gästen auch Wartezeiten zu ersparen, wird die alte Planai-Gondelbahn durch eine topmoderne, leistungsfähige 10er-Kabinenbahn mit 160 Gondeln ersetzt. Diese hat eine Förderleistung von 3.800 Personen pro Stunde. Die neue Bahn wird barrierefreien Ein- und Ausstieg bieten, ist in modernen, hellen Design mit viel Glas und höchster Beinfreiheit geplant. Ganzjährig können die verschiedenen Wintersportprodukte (Ski, Snowboard, Freeride-Ski), aber auch Sommerfreizeitgeräte, wie Bikes und Co. unkompliziert transportiert werden. Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Gästezahlen im Sommer ist die neue Bahn wichtig. Während im Winter ja viele Gäste mit Skiern zu Tal fahren, wollen die Sommergäste praktisch „alle auf einmal“ am Nachmittag mit der Gondel ins Tal. Kein Gast will auf seine Talfahrt lange warten.

Mit dem Neubau der Seilbahn kommt es auch zu größeren Umbauten in der Talstation, dem Planet Planai. Die Bergstation selbst wird auch umgestaltet, um mehr Freifläche für Skifahrer und Panoramagenießer zu garantieren. Die 160 Gondeln werden ausschließlich im Bereich der neuen Mittelstation garagiert.

Das zweite Seilbahn-Projekt ist Rohrmoos I. Dort entsteht anstelle des Sesselliftes ebenfalls eine 10er-Kabinenbahn mit einer Förderleistung von 2.200 Personen pro Stunde. Die Talstation wird im Bereich Planai-West errichtet. Die neue Bergstation mit einem unterirdischen Gondel-Bahnhof ermöglicht eine noch bessere Anbindung an das Rohrmooser Skischul-Gelände.

Das dritte neue Seilbahn-Projekt ist die Hopsi-Kinderseilbahn. Damit schafft man ein neues Angebot für Familien. Mit der Kinder- und Familienseilbahn wird das Kinderskigelände Märchenwiese weit besser erreichbar werden. Ein so genannter Schrägaufzug (Großgondel auf Schienen) verbindet bereits ab dem Winter 2018/19 das familiäre Märchenwiesen-Gebiet in Richtung Höhe Bergstation der Planai-Seilbahn.

Baubeginn für die beiden großen Projekte Planai und Rohrmoos, die sich gegenwärtig natürlich schon in der Planungsphase befinden, wird im Frühjahr 2019 sein. Die Eröffnung ist für die Wintersaison 2019 (November/Dezember) geplant. Die Kosten für die Projekte belaufen sich auf rund 36 Millionen Euro.