arboe panne

An Montagen nach frostigen Wochenenden herrscht beim ARBÖ Hochbetrieb. Die Techniker leisten Starthilfe fast im Minutentakt.

Fotos: ARBÖ/KK

Fotos: ARBÖ/KK

Kälteeinbruch droht zum Batteriekiller zu werden!

Donnerstag, 22. Februar 2018

Ist es draußen so richtig kalt wird, dann laufen beim ARBÖ regelmäßig die Telefone heiß. Bei eisigen Temperaturen wählen im Normalfall pro Tag rund 500 steirische Fahrzeuglenker den ARBÖ-Pannennotruf 1-2-3. Problem Nummer eins: Die Batterie streikt.

Besonders dramatisch ist die Situation immer montags, wenn sich am vorangegangenen Wochenende (wie diesmal) Väterchen Frost so richtig ausgetobt hat. Dann zählt man beim ARBÖ-Steiermark auch schon mal 1000 verzweifelte Anrufer. „Der für das Wochenende angekündigte Kälteeinbruch droht zum echten Batteriekiller zu werden“, befürchtet ARBÖ-Cheftechniker Wolfgang Kahr, und erläutert auch warum: „Viele Autos werden am Wochenende nicht bewegt. Sei es, weil es sich um Zweitautos handelt oder weil die Menschen bei den tiefen Temperaturen einfach nicht außer Haus gehen wollen. Und bereits marode Batterien präsentieren sich nach einer zweitägige Ruhephase bei wilden Minusgraden naturgemäß ziemlich saftlos.“ Die logische Folge: Am Montagmorgen dreht der Zündschlüssel ins Leere, die Batterie gibt kein Lebenszeichen mehr von sich. Verschärft wird diese Problematik noch durch den Umstand, dass viele Autofahrer bereits zeitgleich mit dem Startvorgang elektronische Geräte wie Sitzheizung oder Gebläse aktivieren. Diese Stromverbraucher belasten die Batterie zusätzlich und beschleunigen deren Entladung. Deswegen rät Kahr: „Auch an saukalten Wochenenden das Auto zumindest einmal rund zehn Kilometer weit bewegen und dabei, wenn möglich, auf alle großen Stromverbraucher wie eben Sitzheizung oder Gebläse verzichten“. Auf diese Art und Weise kann sich auch eine kränkelnde Batterie wieder halbwegs erholen.

Wer aber komplett auf Nummer sicher gehen möchte, sollte bereits präventiv ein ARBÖ-Prüfzentrum ansteuern und seine Batterie einem kostenlosen „Fitness-Test“ unterziehen. „Diese Überprüfung dauert keine fünf Minuten und gibt präzise Auskunft über den Gesundheitszustand der Batterie. Mit diesem Check kann man rasch feststellen, ob die Batterie genug Saft hat, um auch eine frostige Ruhephase am Wochenende problemlos zu überleben“, so Kahr. Beim ARBÖ-Steiermark ist man auf den bevorstehenden Kälteeinbruch jedenfalls bestens vorbereitet. „Alle verfügbaren Mitarbeiter stehen im Dienst und es wurden ausreichend Batterien eingelagert“, verrät ARBÖ-Steiermark-Geschäftsführer Thomas Jank.