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v.l. Stefan Krispel (Winzer), Monika Primas (Volkskultur Steiermark), Frido Hütter (Autor, Kleine Zeitung), Didi Dorner (Gastronom), Rudolf Zangl (GF und Direktor Odilien-Institut), Anita Frauwallner (Institut Allergosan), Paul Stajan (Kunst&Mode), Andrea Huber (Klangtherapeutin, Sängerin), Kathryn List (AVL Cultural Foundation)

Pressekonferenz im Schauspielhaus / Graz

Pressekonferenz im Schauspielhaus / Graz

"13 ist für uns eine Glückszahl", so Zangl. 13 Prominente geben heuer für die Kampagne ihr Gesicht her. Fotos: Heimo Ruschitz

"13 ist für uns eine Glückszahl", so Zangl. 13 Prominente geben heuer für die Kampagne ihr Gesicht her. Fotos: Heimo Ruschitz

"Es ist ein echtes Geschenk, sehen zu dürfen", hebt Anita Frauwallner (Institut Allergosan) hervor

"Es ist ein echtes Geschenk, sehen zu dürfen", hebt Anita Frauwallner (Institut Allergosan) hervor

„Schenken Sie uns einen Augenblick“

Montag, 26. Februar 2018

Die Charity Kampagne des Odilien-Institutes 2018

„Für mich war insbesondere der emotionale Aspekt für die Teilnahme an der Kampagne ausschlaggebend. Ich selbst habe zwei Fälle mit Sehbehinderung in der Familie – die Schwester und Mutter. Daher weiß ich das Geschenk, sehen zu dürfen, zu schätzen“, betont Anita Frauwallner, Gründerin des Instituts Allergosan. Frauwallner ist eines von insgesamt 13 Testimonials der heurigen Charity-Kampagne des Odilien-Institutes.

Das Odilien-Institut in Graz stellte heute im Schauspielhaus die 6. Runde der Charity-Kampagne vor. Als Begrüßungsgeschenk bekam jeder Gast eine in den Odilien-Werkstätten hergestellte Kleiderbürste – kein „made in China“ Massenprodukt, sondern handgefertigte Qualitätsware.

„13“ ist bei uns eine Glückszahl, denn 13 Persönlichkeiten geben für unsere Kampagne ihr Gesicht her“, freut sich Rudolf Zangl, GF und Direktor des Odilien-Institutes. „Heuer wollen wir mit einer plakativen Schrift- und Wortbotschaft einen neuen Impuls setzen.“ So lautet die Botschaft „Schenken Sie uns einen Augenblick“ in Verbindung mit einem 20-Euro-Spendenaufruf. Die Botschaft ist sicher bewußt mehrdeutig gewählt, denn einen Blick mit den Augen wird ein Sehbehinderter nicht wahrnehmen können, doch mit einer Schenkung bzw. Spende wird einem Sehbehinderten geholfen werden können.

„Vielleicht sollte ein jeder kurz einmal über die Tatsache nachdenken, dass die Betroffenen bzw. Sehbehinderten, die Plakate selbst nicht betrachten können. Die Kampagne soll Menschen einladen, kurz innezuhalten, sich bewußt zu werden, was ein Leben mit Behinderung bedeutet. Wie viele haben denn überhaupt konkret Kontakt zu Menschen mit Behinderung?“, stellt Zangl in den Raum.

Kathryn List von der AVL Cultural Foundation: „Neben dem emotionalen Aspekt finde ich es auch wichtig, die unterstützenden Technologien, die im Odilien-Institut Verwendung finden, zu erwähnen. Technologische Entwicklung ist auch ein wichtiger Bereich, um Menschen mit Behinderungen zu helfen.“

2018 hat sich das Odilien-Institut mit Hilfe von Spenden die Realisierung nachstehender Projekte zum Ziel gesetzt:

  • Neugestaltung der Auslagenfenster beim Odilien-Shop
  • Umfangreiche Optimierung des Leuchtmittelbestandes im Institut, auf die speziellen Anforderungen von sehbehinderten Menschen ausgerichtet
  • Bibliotheksoftware

Die weiteren Testimonials sind Gastronom Didi Dorner, Klangtherapeuting und Sängerin Andrea Huber, Autor Frido Hütter, Winzer Stefan Krispel, WIFI-Steiermark-Leiter Martin Neubauer, Schauspieler Matthias Ohner, Entertainer Michael Ostrowski, Monika Primas von der Volkskultur Steiermark, Theaterholding-Geschäftsführer Bernhard Rinner, Modehaus-Chef Paul Stajan und Raiffeisenlandesbank-Präsident Wilfried Thoma.

Spendenkonto Odilien-Institut:

IBAN: AT62 38000 0000 8762 502
BIC: RZSTAT2G