LR Barbara Eibinger-Miedl (im Bild mit Maximilian Losinschek und Katharina Kocher-Lichem): „Die Digitalisierung bietet die Chance, seltene Bestände unserer Landesbibliothek für die Öffentlichkeit und damit für neue Zielgruppen verfügbar zu machen. Die mehr als 1.000 Briefe aus dem Nachlass von Peter Rosegger sind ein sehr wertvoller Teil des Erbes der Steiermark und bieten die Möglichkeit, mehr über den wohl bekanntesten steirischen Dichter und die politischen Umbrüche der damaligen Zeit zu erfahren.“

Steiermärkische Landesbibliothek stellt 1.000 Rosegger-Briefe online

Freitag, 16. Februar 2018

Das Rosegger-Jubiläumsjahr 2018 (175. Geburtstag / 100. Todestag) nimmt die Steiermärkische Landesbibliothek zum Anlass, vor allem unbekannte Dokumente aus dem Nachlass Peter Roseggers zu digitalisieren und auf einem Online-Portal der Bibliothek weltweit zugänglich zu machen.

Der Nachlass Peter Roseggers kam 1932 an die Landesbibliothek, nimmt dort etwa 100 Laufmeter ein und besteht unter anderem aus Manuskripten, Korrespondenzen, Zeichnungen, Tagebüchern, Rechnungsbüchern, Zeugnissen, Ehrungen, Fotoalben, seiner persönlichen Bibliothek und privaten Utensilien wie Brillen, Spazierstöcken oder Manschettenknöpfen. Der Nachlass ist nicht öffentlich zugänglich, es herrscht aber reges öffentliches Interesse daran, zuletzt wieder für die eine oder andere Publikation, die noch in diesem Jahr erscheinen wird.

In Zeiten von Digitalisierung und Barrierefreiheit macht nun auch die Landesbibliothek ihre sogenannten Rara auf einem Repository öffentlich zugänglich. Das so genannte „RaraBib“ ist ab sofort mit über 1.000 Briefen aus dem Rosegger-Nachlass online. Einige der Briefe sind transkribiert – die Handschrift Peter Roseggers ist nicht leicht und schnell lesbar.