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Magna-Personaldirektor Hansjörg Tutner, Landesrätin Doris Kampus und AMS-Geschäftsführer Karl-Heinz Snobe (v.l.). Fotos: Heimo Ruschitz

"Die Automotive Stiftung Styria hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir unseren Kunden weiter die Qualität liefern können, für die wir bekannt sind und geschätzt werden“, so Magna Personal-Direktor Hansjörg Tutner

"Die Automotive Stiftung Styria hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir unseren Kunden weiter die Qualität liefern können, für die wir bekannt sind und geschätzt werden“, so Magna Personal-Direktor Hansjörg Tutner

. „Wir haben Menschen aus der Arbeitslosigkeit und der Mindestsicherung in Arbeit gebracht. Wir haben ihnen ihre Würde und gesellschaftliche Anerkennung wieder zurückgegeben, aber auch das Sozialsystem entlastet“, so Landesrätin Doris Kampus bei der Pressekonferenz.

. „Wir haben Menschen aus der Arbeitslosigkeit und der Mindestsicherung in Arbeit gebracht. Wir haben ihnen ihre Würde und gesellschaftliche Anerkennung wieder zurückgegeben, aber auch das Sozialsystem entlastet“, so Landesrätin Doris Kampus bei der Pressekonferenz.

Magna-Stiftung ist ein Erfolgsmodell

Mittwoch, 07. März 2018

In den letzten 14 Monaten hat Magna Steyr in Graz-Thondorf mehr als 3.000 Mitarbeiter neu eingestellt“, erläutert Hansjörg Tutner, Personaldirektor bei Magna Steyr, heute bei der Präsentation des erfreulichen Resümees des Erfolgsmodells der Magna-Stiftung. Warum erfolgreich: 2.000 Mitarbeiter davon wurden über das Stiftungsmodell der Implacementstiftung Automotive Styria in Kooperation mit dem AMS in Schulungen qualifiziert, 300 davon sogar zu Facharbeitern mit Lehrabschlussprüfung ausgebildet. Damit konnte ein wesentlicher Beitrag auch zur Reduktion der Arbeitssuchenden in der Steiermark geleistet werden. Ein Großteil der neuen Magna-Mitarbeiter wurde in einem Ausbildungskurs von drei Monaten für die Produktion eingeschult – 814 für die Montage, 343 in der Logistik, 128 in der Lackiererei und 104 im Fahrzeugrohbau. Bis zu 18 Monate dauerte die Ausbildung zum Facharbeiter im Bereich der Mechatronik und zumindest ein Jahr im Bereich der Kfz-Technik, Maschinenbau, Karosseriebau und Elektrobetriebstechnik. 44 Teilnehmer der Stiftung  machten sogar die Ausbildung zum Werkmeister. Logischerweise zeigen sich AMS-Geschäftsführer Karl-Heinz Snobe und auch die zuständige Soziallandesrätin Doris Kampus ausgesprochen zufrieden. Dieses Projekt habe nicht nur wegen seines Umfanges europaweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Gesamtkosten der Stiftung belaufen sich auf rund 9,2 Millionen Euro, wobei von Unternehmerseite 3,7 Millionen Euro beigesteuert werden, der Rest kommt von Land Steiermark und AMS mit jeweils 2,75 Millionen Euro. Auch vom Mitteleinsatz ist das Modell zum Herzeigen: Kostet doch im Schnitt die Schulung pro Mitarbeiter nur 4.500 Euro.