©LK-Kristoferitsch (3 )

Die besten der Kernöle der Steiermark sind gekürt. Die Seriensiegerinnen Claudia Esterer und Sabine Hirschmann (3.u.4.v.l.) mit Obmann Franz Labugger (r.), Geschäftsführer Andreas Cretnik (l.) und Paul Kiendler. Fotos: LK-Kristoferitsch

Die Seriensiegerinnen Claudia Esterer und Sabine Hirschmann (2. u. 3. v. l.) mit Vizepräsidentin Maria Pein und Obmann Franz Labugger (4.u.5.v.l.) sowie Paul Kiendler (r.)

Die Seriensiegerinnen Claudia Esterer und Sabine Hirschmann (2. u. 3. v. l.) mit Vizepräsidentin Maria Pein und Obmann Franz Labugger (4.u.5.v.l.) sowie Paul Kiendler (r.)

„Oft kopiert, nie erreicht“

Mittwoch, 21. März 2018

Steirische Top-Kürbiskernöle des Jahres 2018

„Bei der Landesprämierung erzielten die heimischen Produzenten das bisher beste Ergebnis. Ich freue mich über die Rekordbeteiligung und dass 65 Prozent die absolute Höchstnote erreicht haben. Das spricht für absolute Top-Qualität“, gratuliert Maria Pein, Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin. „Sensorik-Schulungen, aktueller Wissensstand über Anbau und die Vermarktung von Kürbiskernöl sind ein Schlüssel für die Top-Qualitäten.“

Eine 100-köpfige Fachjury testete 514 eingereichte Kürbiskernöle auf Herz und Nieren. 440 wurden ausgezeichnet. Seriensiegerin Sabine Hirschmann:„Wir sind sehr stolz und es ist für uns eine Bestätigung, dass unsere herausfordernde Qualitätsarbeit Früchte trägt.“

„Wir haben in der Steiermark zwei Leitprodukte: Wein und Kürbiskernöl. Letzteres kennt nicht jeder auf der Welt. Ein geschütztes Produkt, mit dem Qualität verbunden wird und zu dem die Kunden Vertrauen haben. Es ist einzigartig. Vor uns liegt der ganze Weltmarkt, den es zu erobern gilt“, erklärt Paul Kiendler, Sprecher der Ölmüller in der Wirtschaftskammer.

„Für die Qualität unseres Öls sind Klima, Bodenqualität und Machart das Entscheidende. Es ist in China oder Osteuropa oft zu kopieren versucht worden, dennoch konnte das steirische Qualitäts- sowie auch Geschmacksniveau nie erreicht werden“, so Andreas Cretnik, Geschäftsführer der Gemeinschaft „Steirisches Kürbiskernöl“.

Aufgrund der Fruchtfolge kam es in 2017 zu massiven Flächenreduktionen. 2016 betrug die Anbaufläche 16.745, 2017 nur noch 9.422 Hektar. „Dennoch ist mit 3,2 Mio. Litern Kürbiskernöl im Jahr 2017 die Produktionsmenge weiter gestiegen. Wir hatten die letzten Jahre eine gute Qualität in der Ernte, die gelagert werden konnte. Der Aufstieg des Kernöls ist mit dem Herkunftsschutz im Jahr 1996 und unseren Aktivitäten verbunden“, betont Franz Labugger, Obmann der „Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.“.

 „Heuer planen wir noch eine Spiele-App, mit der man den Weg des Produktes nachspielen, hegen und pflegen kann und widrige Wettereinflüsse meistern muss“, so Cretnik abschließend.