Sieger

Freuten sich über das goldene Ticket beim Energy Globe Styria Award: Georg Baldauf-Sommerbauer, Susanne Lux, Matthäus Siebenhofer (alle TU Graz) und LR Anton Lang (v.l.) Fotos: Werner Krug

Rubrik Anwendung: Boris Papousek (Energie Graz), Wolfgang Knaus Ruprik (Wärmedirektservice Energie Graz), Werner Ressi (Energie Graz), Rubrikpate Christian Purrer (Energie Steiermark) (v.l.)

Rubrik Anwendung: Boris Papousek (Energie Graz), Wolfgang Knaus Ruprik (Wärmedirektservice Energie Graz), Werner Ressi (Energie Graz), Rubrikpate Christian Purrer (Energie Steiermark) (v.l.)

Rubrik Jugend: Johann Peham, Lion Peham, Wolfgang Vogl (alle Kinderschule Taptana) und LR Anton Lang (v.l.)

Rubrik Jugend: Johann Peham, Lion Peham, Wolfgang Vogl (alle Kinderschule Taptana) und LR Anton Lang (v.l.)

Rubrik Kampagne: Christa Bierbaum, Julia Zotter (Zotter Schokoladen Manufaktur), Rubrikpate LR Anton Lang (v.l.)

Rubrik Kampagne: Christa Bierbaum, Julia Zotter (Zotter Schokoladen Manufaktur), Rubrikpate LR Anton Lang (v.l.)

Rubrik weltweit: Markus Kainer und Bettina Reichl (VPZ Verpackungszentrum) und Rubrikpate Christian Purrer (Energie Steiermark)

Rubrik weltweit: Markus Kainer und Bettina Reichl (VPZ Verpackungszentrum) und Rubrikpate Christian Purrer (Energie Steiermark)

Landespreis „Energy Globe Styria Award“ verliehen

Donnerstag, 26. April 2018

Bereits zum 17. Mal wurde in der Aula der Alten Universität in Graz der Landespreis „Energy Globe Styria Award“ vergeben. Mit dem renommierten Energie- und Umweltpreis wurden wieder steirische Initiativen vor den Vorhang geholt, die sich für den Klimaschutz einsetzen.

Die Steiermark war auch dieses Jahr mit 65 Einreichungen österreichweit Vorreiter. Der Preis wurde in den Kategorien „Forschung“, „Jugend“, „weltweit“, „Anwendung“ und „Kampagne“ vergeben. „Der Energy Globe befasst sich mit Themen, die uns ein Anliegen sind.

Gewinner des Landespreises
Das „goldene Ticket“ für den nationalen Energy Globe Bewerb holte sich dieses Jahr in der Kategorie „Forschung“ das Projekt „RedK” von der Voestalpine Stahl GmbH, der VA Erzberg GmbH und dem Institut für Chemische Verfahrens und Umwelttechnik der TU Graz. Ziel des Projektes ist es, die Veredelung von Eisenerz zu Eisenoxid nicht wie derzeit üblich unter oxidierenden, sondern unter reduzierenden Bedingungen in Wasserstoffatmosphäre stattfinden zu lassen. Im Team wird am 5. Juni 2018 in Linz um den Energy Globe Austria Award gekämpft.

Überreicht wurden die Trophäen und Urkunden von Umweltlandesrat Anton Lang und dem Vorstand der Energie Steiermark AG Christian Purrer. „Klimaschutz geht uns alle an. Die dafür notwendige Steigerung der Energieeffizienz und der weitere Ausbau von ‚Erneuerbaren Energieformen‘ haben für mich oberste Priorität. In unserer Klima- und Energiestrategie 2030 haben wir genau definiert, wie wir unsere großen, gemeinsamen Ziele erreichen wollen. Eine enorme Bedeutung hat dabei der berühmte ‚Steirische Innovationsgeist´. Erfolgreiche Projekte und Initiativen sind schließlich die Grundvoraussetzung dafür, dass wir den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft positiv beschreiten können“, so der Landesrat für Umwelt, erneuerbare Energien und Klimaschutz, der sich bei allen Gewinnerinnen und Gewinnern für ihr Engagement herzlichst bedankte.

Wir organisieren mit Freude diesen Preis“, betonte Wolfgang Jilek, Geschäftsführer der Energie Agentur Steiermark. Für den international größten Umweltpreis „Energy Globe“ wurden heuer in 182 Ländern rund 2000 Projekte eingereicht. Rund 900 kamen aus Europa, davon 284 aus Österreich und 65 aus der Steiermark. In der Steiermark wird der Preis von der Energie Agentur Steiermark organisiert. Die Energie Steiermark war auch in diesem Jahr zuverlässiger Sponsor der Veranstaltung.

In der Kategorie „Anwendung“ gewann das solare Speicherprojekt „Helios“. Es handelt sich dabei um ein auf erneuerbaren Energiequellen basierendes Großspeicherprojekt, das von Energie Graz GmbH & Co KG eingereicht wurde.

Das VPZ Verpackungszentrum in Graz gewinnt in der Kategorie „weltweit“ mit der Entwicklung einer Bio-Mehrweg-Verpackung. Konkret wurde der reiß- und nassfeste sowie kostengünstige Mehrwegbeutel für Obst und Gemüse aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Seit November 2017 wird der Beutel in der Schweizer Supermarktkette „COOP“ angeboten.

In der Kategorie „Kampagne“ überzeugte die Zotter Schokoladen Manufaktur die Jury. Seit Jahren setzt das Unternehmen auf ressourcenschonende Schokoladenherstellung. Dabei verfolgt Zotter ein ganzheitliches Konzept, das von 100 Prozent Bio und Faitrade über Ökostrom bis hin zur Bewusstseinsbildung reicht.

Das Projekt „Das essbare, bunte Klassenzimmer“ wird vom Verein „Auf neuen Wegen lernen – Verein zur Förderung von Lehr- und Lernmethoden“ seit 2015 in der Schule „Taptana“ in Leoben durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, durch das Anlegen und Bewirtschaften eines Naturgartens in Permakultur einen direkten Bezug zu gesunder, regionaler Ernährung zu schaffen. Das Projekt gewann in der Kategorie „Jugend“.