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Pedalritter sparen durch Preisvergleich

Dienstag, 03. April 2018

Damit dem Start in die neue Radsaison nichts im Wege steht, hat die AK-Marktforschung die Preise und einige Leistungen in puncto Fahrradservice bei insgesamt 34 Betrieben, davon 14 in Graz, unter die Lupe genommen.

Bei vielen Anbietern wird zwischen „kleinen“ und „großen Service“ unterschieden, wobei die inkludierten Leistungen von Anbieter zu Anbieter variieren. Ein „kleines Service“ umfasst die Überprüfung der Lichtanlage und des Reifendrucks, die Einstellung der Bremsen und Schaltung und das Nachziehen von Lenker und Getriebe. Ergebnis: Für den kleinen Check zahlt man in der Landeshauptstadt zwischen 22 und 39,99 Euro (82 Prozent), in den Betrieben außerhalb von Graz zwischen 25 und 45 Euro (80 Prozent).

Bei einem „großen Service“ werden alle Lager gereinigt und eingefettet, die Schrauben nachgezogen, die Verschleißteile überprüft sowie die Bremsen entlüftet. Die Preisspanne liegt zwischen 49 und 98 Euro (100 Prozent). Die erhobenen Preise für das kleine und große Service verstehen sich ohne Kosten für Ersatzteile.

Was ist inklusive?
Da diese „Inklusivleistungen“ unterschiedlich sein können, sollte man sich im Vorhinein erkundigen, was im jeweiligen Pauschalpreis enthalten ist. AK-Preisdetektivin Christine Steyer: „Der Preis allein, aufgrund des unterschiedlichen Leistungsumfanges, ist nicht unbedingt ausschlaggebend.“

Fixpreise und Arbeitsstunden
Für bestimmte Arbeiten verrechnen viele Werkstätten fixe Stundensätze: So kommt eine Mantel- und Schlauchmontage auf 4,90 bis 15 Euro, ein Kettenwechsel kostet zwischen 5 und 15 Euro, einen Kindersitz oder Gepäckträger montieren zwischen 4,90 und 20 Euro.
Einige Anbieter bieten kein Service an, sondern beurteilen das Fahrrad einzeln und verrechnen pro Arbeitsstunde (je nach Zustand des Fahrrades), diese bewegt sich zwischen 39 und 69,90 Euro (ohne Material).