Podium Enquete Zukunft der Arbeit

v.l.: Christiane Mörth (Renner-Institut-Steiermark), Sepp Zuckerstätter (AK Wien), Anna Steiger (TU Wien), Martin Risak (Uni Wien), Susanne Hofer (ÖGJ) und Hannes Schwarz (SPÖ Landtagsklub). Fotos: SPÖ Landtagsklub.

KO Hannes Schwarz

LHStv Michael Schickhofer

Enquete_Wieser

Steirische SP: Ja, zur Digitalisierung – mit klarem Rahmen für Arbeit

Mittwoch, 30. Mai 2018

„Man kann die Digitalisierung und die Roboterisierung in der Arbeitswelt als Bedrohung sehen, wir wollen diese Entwicklung aber als Chance gestalten“, betonte SPÖ-Klubobmann Hannes Schwarz kürzlich bei der Enquete „Zukunft der Arbeit“ in Graz. „Es ist eine Chance für mehr Mitbestimmung der Arbeitnehmer und mehr Arbeitnehmerschutz. Die Digitalisierung kann für mehr Freiheit und eine bessere Lebensqualität sorgen, dafür braucht es aber eine aktive Politik und zuerst vor allem eine vielschichtige Debatte. Mit dieser Enquete wollen wir gemeinsam mit der steirischen Sozialdemokratie einen Beitrag dazu leisten“, so Hannes Schwarz.

Zurückhaltender war da das Statement von LH-Stellvertreter Michael Schickhofer, seinem Parteivorsitzenden. Dieser fordert in diesem Zusammenhang klare Rahmenbedingungen für die Arbeit ein: „Die neuen Möglichkeiten dürfen nicht nur dazu genutzt werden, dass wir absolut flexibel und jederzeit erreichbar sind. Der Mensch ist mehr als nur ein optimierter Produktionsfaktor. Wir müssen die Lebensqualität aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigern! Darum geht’s.“

Im Rahmen der Enquete gab es Auftritte von folgenden Experten: Anna Steiger (Vizerektorin TU Wien), Sepp Zuckerstätter (Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik, AK Wien), Univ.-Prof. Martin Risak (Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Universität Wien) und Florian Brugger (Institut für Soziologie, Karl-Franzens-Universität Graz).

Die Enquete war der Abschluss einer mehrwöchigen Kampagne zur Thematik „Arbeit.Zukunft.Solidarität“. SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Oliver Wieser: „Damit ist es uns wieder gelungen das wichtige Thema Arbeit über 6 Wochen hinweg aktiv in den Vordergrund zu stellen. Die gesamte Kampagne ist darüber hinaus ein Musterbeispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Partei, Klub und Gewerkschaft. Gemeinsam kann es uns gelingen, die Zukunft der Arbeit nach unseren Vorstellungen zu gestalten.“