WKOPkBrauhausPuntigam am 09.05.2018 Foto Fischer, Herrengasse, 8010 Graz, Tel.: 0316/825322, mail: studio@fotofischer.at

v.l. WKO Steiermark Präsident Ing. Josef Herk, Funktionärin der WKO Steiermark Mag. Christine Kühr und WKO Graz Regionalstellenleiter Mag. Viktor Larissegger Foto: Fischer

„WKO on Tour“

Mittwoch, 09. Mai 2018

Problematik des Fachkräftemangels

Heute war die Stadt Graz Station von „WKO on Tour“. Bei der Veranstaltungsreihe, die die Wichtigkeit der regionalen Standortentwicklung unterstreicht, wurden über 60 Betriebe in Graz besucht. Sehr deutlich haben die Unternehmer dabei ihre Besorgnis aufgrund des immer stärker spürbaren Fachkräftemangels zum Ausdruck gebracht, aber auch regionale Anliegen waren ein Thema.

Die steirischen Unternehmerinnen und Unternehmer leisten tagtäglich Großartiges und beweisen im nationalen wie internationalen Business, wie stark das Steirerland wirtschaftlich aufgestellt ist. Graz stellt dabei mit aktuell 180.000 unselbstständig Beschäftigten rund 40% aller Beschäftigungsverhältnisse der Steiermark. Das Engagement der Unternehmer ist somit Garant für Jobs und damit Wohlstand im Land. Aber der unternehmerische Einsatz wird in vielen Bereichen durch herausfordernde Rahmenbedingungen, bürokratische Hürden oder auch durch strukturelle wie bildungspolitische Problemfelder deutlich erschwert. Deshalb ist die WKO Steiermark in regelmäßigen Abständen auch mit größeren Delegationen in den Betrieben unterwegs, um Erfolge wie auch Probleme breitenwirksam sichtbar zu machen.

Im Rahmen von „WKO on Tour“ besuchten nun Präsident Josef Herk, Regionalstellenobfrau Sabine Wendlinger-Slanina, Regionalstellenobfrau-Stellvertreter Paul Spitzer, Regionalstellenleiter Viktor Larissegger sowie weitere Vertreter unterschiedlicher Branchen Grazer Unternehmen in ihren Betrieben. Um den Fachkräftemangel langfristig einzudämmen, bedarf es einer Forcierung der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Schulsystem. „Das, sowie der Ausbau realitätsnaher Berufsorientierungsmaßnahmen und auch die Adaptierung überholter Berufsbilder, sind das Gebot der Stunde, um die wirtschaftliche und damit unser aller Zukunft im Land nachhaltig abzusichern. Einen wichtigen Schritt setzt die WKO hier mit dem Talent Center“, so Josef Herk.

Trotz der aktuell guten Konjunkturlage und steigenden Beschäftigungszahlen ist es auch für Graz nötig, die Rahmenbedingungen für Unternehmen bestmöglich auszugestalten. Nur so wird es auch langfristig möglich sein, Unternehmen in die Stadt zu holen bzw. an die Stadt zu binden und damit auch neue Arbeitsplätze zu schaffen, für die immer größer werdende Bevölkerungsanzahl in Graz. Regionalstellenleiter Viktor Larissegger: „Wir sehen es beispielsweise grundsätzlich kritisch, dass nun auch außerhalb der Altstadtschutzzone die Möglichkeiten von Unternehmen zur Außenwerbung weiter eingeschränkt werden sollen.“