Geschaeftsfuehrer_Walter_Ferk_Aufsichtsratsvorsitzende_Dr.in_Rieder_und_Geschaeftsfuehrer_Walerich_Berger_praesentieren_stolz_die_Festschriften.

Viele Puzzleteile haben im Lauf der Jahrzehnte aus Jugend am Werk ein großartiges, stimmungsvolles Ganzes werden lassen. v.l.: GF Walter Ferk, Präsidentin Anna Rieder und GF Walerich Berger.

Thomas Stoppacher, Walter Ferk, Anna Rieder, Heimo Halbrainer, Ursula Kothgasser und Walerich Berger (v.l.).

Thomas Stoppacher, Walter Ferk, Anna Rieder, Heimo Halbrainer, Ursula Kothgasser und Walerich Berger (v.l.).

Zahlreiche_BesucherInnen_bei_der_Pressekonferenz_70_Jahre_Jugend_am_Werk

Geschäftsführer Walerich Berger mit Aufsichtsratsvorsiteznder Anna Rieder

Geschäftsführer Walerich Berger mit Aufsichtsratsvorsiteznder Anna Rieder

70 Jahre Jugend am Werk

Freitag, 15. Juni 2018

Sozialer Fels, gelebte Vielfalt und Inklusion

„Siebzig – ein stolzes Alter. Aber man ist ohnehin nur so alt wie man sich fühlt“, heißt es bei Jugend am Werk. „Umgemünzt auf unser Unternehmen bedeutet das: Wir fühlen uns jung und voller Tatendrang.“ Der 70. Geburtstag wird natürlich auch groß gefeiert – und zwar mit einem Fest am 21. Juni in der Grazer Seifenfabrik. Es ist aber auch der Anlass, um zu reflektieren und Bilanz zu ziehen.

Will man die Entwicklung nachzeichnen, sprechen auf den schnellen Blick die Zahlen für sich: „Betreute man bereits im Gründungsjahr 1948 rund 270 Jugendliche an den vier Standorten in Graz, Judenburg, Zeltweg und Fohnsdorf, zählen wir mittlerweile jährlich mehr als 8.300 Kunden, Teilnehmer und Klienten in 100 Einrichtungen in Graz und steiermarkweit“, erläutert Jugend am Werk-Vereinspräsidentin Anna Rieder.

Die Schlüsselbegriffe für die Arbeit von Jugend am Werk lauten gelebte Vielfalt und Inklusion. „Wir verstehen uns als gestaltendes Unternehmen der Sozialwirtschaft, das sich an den Bedürfnissen und Anforderungen der Gesellschaft orientiert und darauf mit seinem Dienstleistungsangebot flexibel reagiert“, erklären die beiden Geschäftsführer Walter Ferk und Walterich Berger. Selbstverständlich haben sich die gesellschaftlichen Bedürfnisse und Ansprüche im Lauf der Zeit gewandelt. „Aber unser sozialer Anspruch blieb dabei stets derselbe. Er zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahrzehnte und wird auch in den kommenden Dekaden der Dreh- und Angelpunkt unseres Wirkens sein“, so Ferk weiter. Für Menschen in schwierigen beruflichen, sozialen oder persönlichen Lebensfragen nicht nur ein kompetenter, verlässlicher Partner zu sein, sondern sie in den Mittelpunkt zu stellen. Gemeinsam mit ihnen individuelle, passgenaue Lösungen zu entwickeln. Diese Menschen so zu unterstützen und zu begleiten, dass sie ihren berechtigten Platz in der Gesellschaft einnehmen können. Und zwar mittendrin, statt nur dabei. Sichtbar gemacht an inspirierenden Lebensgeschichten, die in unserem Buch „70 Gesichter“ stellvertretend für viele andere präsentiert werden.