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MotoGP-Star Marc Márquez gab im Formel1-Wagen am Red Bull Ring Gas

Mark Webber, Marc Márquez, Helmut Marko, Niki Lauda

Mark Webber, Marc Márquez, Helmut Marko, Niki Lauda

Auch "Hausherr" Didi Mateschitz war vor Ort ...

Auch "Hausherr" Didi Mateschitz war vor Ort ...

Marc Márquez

Marc Márquez

Fotos: Heimo Ruschitz

Fotos: Heimo Ruschitz

Auftakt für Formel 1 und MotoGP

Mittwoch, 06. Juni 2018

Auch heuer stehen wieder zwei große Motorsport-Veranstaltungen in der Steiermark am Renn-Kalender: die Formel 1 (29. Juni bis 1. Juli) und die MotoGP (10.-12. August) werden hunderttausende Fans nach Spielberg auf den Red Bull Ring ziehen. Mit prominenter Besetzung wurde kürzlich vor einer internationalen Journalisten-Runde dafür Stimmung gemacht. Am Ring dabei waren Legende Niki Lauda, Red-Bull-Formel-1-Chef Helmut Marko, Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber und der vierfache MotoGP-Champion Marc Márquez. Er drehte einen ganzen Tag lang – beäugt von eingefleischten Fans auf den Tribünen – in einem Formel-1-Wagen seine Runden am Ring. Sogar „Hausherr“ Didi Mateschitz ließ sich das nicht entgehen und schaute am Ring vorbei.

„Es war schon immer mein Traum das schnellste Auto der Welt zu fahren. Ich hatte großen Respekt im Vorfeld, habe auch schlecht geschlafen. Aber am Ende war es eine unglaubliche Erfahrung, ein absolutes Highlight meiner Karriere“, grinste der Spanier über beide Ohren. Der Zweirad-Hero demonstrierte eindrucksvoll, dass ihm Motorsport im Blut liegt. Perfekt vorbereitet vom erfahrenen F1-Piloten Mark Webber spulte der vierfache MotoGP-Champion im Königsklassen-Boliden zahlreiche Runden auf dem Red Bull Ring ab und ließ es von Minute zu Minute immer noch mehr krachen.

Mark Webber fand für seinen „Schützling“ nur positive Worte: „Beim Frühstück war er noch sehr ruhig. Aber kaum ist er im Cockpit gesessen, war er zu 100 Prozent fokussiert und hat eine Top-Performance auf die Rennstrecke gebracht.“

Der Unterschied zur MotoGP sei laut Marc Márquez klarerweise enorm. „Vor allem die eingeschränkte Sicht war anfangs eine große Herausforderung. Im Cockpit sitzt man viel eingeengter. Der Bremsweg und das Timing in den Kurven ist völlig anders. Ein Formel-1-Auto hat natürlich viel mehr Downforce, was vor allem im kurvigen Teil der Strecke sehr viel Spaß gemacht hat. Für mich bleibt mein kompletter Fokus in den nächsten Jahren in der MotoGP. Ich bin Teil eines großartigen Teams und voll motiviert. Aber wer weiß, vielleicht wird die Formel 1 in einigen Jahren ein ernsthaftes Thema für mich.“

Auch Dr. Helmut Marko fand lobende Worte für den Spanier: „Marc hat heute eine beeindruckende Leistung geboten. Er hat seine Rundenzeit in kürzester Zeit gesteigert. Es war kein einziger Ausritt oder Dreher dabei. In so kurzer Zeit so eine Performance hinzulegen, das sagt schon alles über sein enormes Talent. In den kommenden Jahren wird er noch viele Rekorde in der MotoGP aufstellen. Vielleicht wird danach die Formel 1 tatsächlich ein Thema. Bisher gab es nur wenige Ausnahmetalente, wie zum Beispiel John Surtees, der in beiden Rennserien bestehen konnte. Marc hat ebenfalls das Zeug dazu. Er ist heute sicher nicht zum letzten Mal in einem Formel-1-Auto gesessen.“

Ein „Angebot“ machte Niko Lauda (lachend) in Richtung Dr. Helmut Marko: „Sollte Marc sich irgendwann entscheiden, Formel 1 zu fahren, ist er bei Mercedes jederzeit willkommen. Der Einwand von Dr. Marko: „Ich glaube, er weiß schon, wo er hingehört.“

Wer die Motorsport-Highlights des Jahres nicht verpassen möchte, sollte sich Tickets sichern. Infos: https://www.projekt-spielberg.com/de