kl 20180418-IMG_0033

In der Schalkmühle in Ilz erhält man Bio-Qualität aus Rohstoffen, die zu hundert Prozent aus Österreich stammen !

v.l.  Ingrid Schalk, Rainer Schalk, Franz Schalk Jun., Franz Schalk Sen.  Foto: Schalkmühle

v.l. Ingrid Schalk, Rainer Schalk, Franz Schalk Jun., Franz Schalk Sen. Foto: Schalkmühle

Tradition, Regionalität und Autarkie

Montag, 04. Juni 2018

„Unsere Kernölpresse ist seit 1950 in Betrieb und original erhalten. Sie ist eine der ältesten Steirischen Kernölpressen, die noch in Betrieb ist“, so Harald Gumhold von der Marketingabteilung der Schalkmühle. Seit 1859 wird die Schalkmühle in Ilz in sechster Generation heute von den Brüdern Rainer (34) und Franz (33) Schalk geführt.

„Das Vermahlen der Kerne findet in der Steinmühle statt und geröstet wird über Holzfeuer mit Holz aus eigenem Wald, wodurch unser Kernöl ein ganz eigenes mildes Aroma bekommt“, erklärt Gumhold bei der Führung durch die Mühle. Den Strom für die Produktion erhält man seit 1915 von einem eigenen Wasserkraftwerk. Unmittelbar an der Mühle fließt nämlich die Feistritz. Das alte Wasserkraftwerk wurde 2015 eingestellt und ein neues modernes gebaut.

Ursprünglich war es eine  Getreidemühle für Mehlherstellung. Heute produziert man überwiegend Pflanzenöle in BIO-Qualität aus Rohstoffen, die zu 100 Prozent aus Österreich stammen. Neben dem Hauptprodukt „Kernöl“ wird in der Schalkmühle u.a. Hanf-, Distel-, Sonnenblumen-, Senf-, Raps-, Lein- oder Walnussöl hergestellt sowie auch Proteinmehle aus dem Presskuchen und Pestos, Muse oder Snacks.

Vor dem Verabschieden hole ich mir aus dem Mühlenladen eine Packung Kürbiskern-Protein-Pulver und staune über den hohen Proteingehalt von 65 Prozent! Zumal laut der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ ein Erwachsener mit 70 Kilogramm Körpergewicht täglich etwa 56 Gramm Eiweiß benötigt.