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Das Land Steiermark unterstützt auch einkommensschwache Familien, deren Kinder ein Ferienlager oder tageweise Betreuung besuchen. Auf diesem Wege konnten im Jahr 2017 die Kosten für 401 Kinder um durchschnittlich rund 155 Euro pro Kind gesenkt werden. Fotos: Land Steiermark

„Einerseits geht es darum, die Eltern mit wohnortnahen und leistbaren Angeboten dabei zu unterstützen, Beruf und Familie vereinen zu können. Mir ist es andererseits aber auch wichtig, dass Kinder und Jugendlichen ihre Sommer mit spannenden Erlebnissen verbringen können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und qualitativ wertvolles Angebot“, betont Landesrätin Ursula Lackner. Sie hat in den vergangenen Tagen mehrere Feriencamps besucht und war einmal mehr beeindruckt: „Die Stimmung war überall gut, die Kinder waren durchwegs begeistert und hatten viel Spaß.“

„Einerseits geht es darum, die Eltern mit wohnortnahen und leistbaren Angeboten dabei zu unterstützen, Beruf und Familie vereinen zu können. Mir ist es andererseits aber auch wichtig, dass Kinder und Jugendlichen ihre Sommer mit spannenden Erlebnissen verbringen können. Dafür brauchen sie ein vielfältiges und qualitativ wertvolles Angebot“, betont Landesrätin Ursula Lackner. Sie hat in den vergangenen Tagen mehrere Feriencamps besucht und war einmal mehr beeindruckt: „Die Stimmung war überall gut, die Kinder waren durchwegs begeistert und hatten viel Spaß.“

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Ferienaktion wird gut angenommen

Dienstag, 31. Juli 2018

Neun Wochen Sommerferien – das ist für viele Kinder wohl die schönste Zeit im Jahr. Ihre Eltern stellt das aber häufig vor Probleme: Wer kümmert sich in dieser Zeit um den Nachwuchs, wenn sie selbst nicht so lange Urlaub haben? Wie können sie den Kindern einen abwechslungsreichen und kreativen Sommer voller bunter Erlebnisse bieten?

Für viele Familien sind Feriencamps eine gute Lösung. Diese bieten Kindern und Jugendlichen preisgünstig vielfältige Möglichkeiten, einen fröhlichen Sommer zu verbringen. Um die Anbieter der Sommerbetreuungsprogramme dabei zu unterstützen, ihr Angebot auszuweiten, hat Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft, die Förderungen seit dem Jahr 2016 ausgeweitet.

Mit Erfolg, wie nun die Bilanz zeigt. Insgesamt rund 45 geförderte Betreuungsangebote – eintägige wie auch mehrtägige – stehen auch diesen Sommer wieder zur Auswahl und sind zum Großteil ausgebucht. Vor allem die tageweise Betreuung nützen die steirischen Familien deutlich stärker als in den Jahren zuvor. Bei den Ferienangeboten ohne Übernachtung sind seit der Ausweitung der Förderung die Zahlen der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen um mehr als 50 Prozent gestiegen.

Das Fördermodell

  • Basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre wird dem Bedürfnis, dass bereits 5-jährige Kinder Ferienbetreuung in Anspruch nehmen können, Rechnung getragen. Bis dahin war dies erst ab einem Alter von 6 Jahren möglich.
  • Ein wesentlicher Faktor für die Veranstalter ist, dass die Tagessätze sowohl für die Tagesbetreuung, als auch für die Betreuung mit Übernachtung deutlichen angehoben wurden. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Tagesbetreuung ohne Übernachtung, für die es statt bisher 1,60 Euro nun 2 Euro pro Tag und Kind gibt, was einer Anhebung um 25 Prozent entspricht. Bei Betreuung mit Übernachtung gibt es für die Veranstalter nun statt 2,60 Euro 2,90 Euro Förderung pro Tag und Kind (+11,5 Prozent).
  • Eine weitere Verbesserung stellt die Vorverlegung der Einreichfrist für Veranstalter auf den 30. November (bisher 31. März) dar. „Dadurch können die Familien viel besser planen“, begründet Lackner diese Maßnahme.