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v.l. Gerhard Harer, GF STB und STB TL, Ronald Kiss, Direktor STLB, Verkehrslandesrat Anton Lang und Andreas Tropper, Leiter der Abteilung 16 Verkehr und Landeshochbau. Foto: STLB

LR Anton Lang: "Wir wollen uns den  Aufgaben stellen als verlässlicher Partner für unsere Kunden" Foto: STLB

LR Anton Lang: "Wir wollen uns den Aufgaben stellen als verlässlicher Partner für unsere Kunden" Foto: STLB

... befördern mehr als 3 Millionen Fahrgäste pro Jahr" Foto: STLB

... befördern mehr als 3 Millionen Fahrgäste pro Jahr" Foto: STLB

„Frisch, klar und modern“

Montag, 02. Juli 2018

Neuer Markenauftritt der Landesbahnen nach Umstrukturierung

Mehr als drei Millionen Fahrgäste, ein Großteil davon Pendler, befördern die Steiermärkischen Landesbahnen (STLB) pro Jahr per Bahn auf den Strecken Weiz-Gleisdorf und Übelbach-Peggau nach Graz sowie Unzmarkt-Murau-Tamsweg (Murtalbahn) und Feldbach-Bad Gleichenberg (Gleichenberger Bahn) und auf ihrem Busstreckennetz. Außerdem gibt es auch Dampfzugfahrten. EU-Vorgaben haben es notwendig gemacht, das Unternehmen neu aufzuteilen und umzustrukturieren. Dies hat man gleich mit einem neuen Markenauftritt verbunden.

„Im Jahr 1890 als Verwaltung mehrerer steirischen Landesbahnen gegründet, entwickelten sich die Steiermärkischen Landesbahnen von einem regionalen zu einem modernen österreich- und europaweiten Mobiltätsdienstleister“, eröffnete Verkehrslandesrat Anton Lang den neuen Markenauftritt vergangenen Freitag am Hauptbahnhof Graz.

Neben der STLB als Wirtschaftsbetrieb des Landes Steiermark, gibt es nun die Steiermark und Bus GmbH (STB) für die Abwicklung öffentlicher Verkehrsdienstverträge im Bahn- und Busbereich und die Steiermarkbahn Transport und Logistik GmbH (STB TL) für die Abwicklung von Güter- und Logistikdienstleistungen sowie internen Sonderfahrten. „Künftig wollen wir Bus und Bahn noch besser miteinander verknüpfen mit dem Fokus, unsere Region zu stärken. Jedoch müssen wir bei der Mobilität weiter als nur in Strecken denken und das Gesamte mit einbeziehen, beispielsweise mit neuen Antriebssystemen oder Bahn+ Rad-Angeboten. Mit unserem neuen Markenauftritt wollen wir frisch, klar und modern sein“, erklärt Ronald Kiss, Direktor der STLB.

Als zweites Standbein gibt es den Bahngüterverkehr mit rund 1,4 Millionen zu befördernden Gütertonnen pro Jahr. „Wir sind bereits ein Player im öffentlichen Verkehr und Güterverkehr. Das Auslastungspotential mit 200.000 Containern pro Jahr in unserem Terminal Graz Süd wird bereits jetzt um über zehn Prozent überschritten. Der Terminal wird erweitert werden. Es geht darum, in Zukunft diesen Level zu steigern“, so Gerhard Harer, Geschäftsführer der STB und STB TL. Der Terminal Graz Süd hat sich seit der Eröffnung 2003 nicht nur für die Steiermark, sondern für den ganzen südost-europäischen Wirtschaftsraum zu einem bedeutenden Logistikzentrum entwickelt.

„In 128 Jahren haben sich die Anforderungen an einen Mobilitäts- und Logistikdienstleister gravierend verändert. Heute agiert man auf dem freien Markt mit mehreren Wettbewerbern“, macht Andreas Tropper, Leiter der Abt. 16 Verkehr und Landeshochbau, deutlich.