kl Pressefoto PK Wohnbau

v.l.: Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse, Roland Jagersbacher, Geschäftsführer s REAL Steiermark, Architektin Marion Wicher, Marion Wicher Architektur, René Vertnik, wohn² Beratung Steiermärkische Sparkasse Foto: NYR Design & Photography

Günstige Zeiten für Eigenheim

Freitag, 27. Juli 2018

Noch ist der Zeitpunkt für die Erfüllung des Traums, Eigenheim zu besitzen, günstig. Dies könnte schon nächstes Jahr anders aussehen. „Der Konjunkturaufschwung und die Zinserhöhung in den USA sind Indikatoren dafür, dass sich das Zinsniveau erhöhen wird“, so Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkische Sparkasse bei der Präsentation der diesjährigen Wohnstudie. Man könne den Wunsch nach schönem Wohnen aufgrund der derzeit noch günstigen Zinsen gut begleiten, so Fabisch.

71 Prozent der Steirer besitzen Eigentum, davon 57 Prozent ein Haus – überwiegend im ländlichen Bereich. Der Durchschnitt in Österreich liegt bei 57 Prozent, wie aus der Studie hervor geht. „Die wichtigsten Kriterien bei Krediten und Finanzierungen, sind transparente Bedingungen, gute Beratung und gute Konditionen für einen langfristigen Kredit“, erläutert Fabisch. „Die Kreditnehmer verfügen heute meist während der Laufzeit eines Kredits über zunehmendes Vermögen, beispielsweise durch einen Karriereaufstieg oder eine Erbschaft“.

René Vertnik, von der Wohnberatung der Steiermärkische Sparkasse ergänzt: „Nicht nur der richtige Mix der Verzinsung, sondern auch die Möglichkeit einer Förderung ist für den Kunden wichtig.“ So bietet das Land Steiermark Förderungen – teilweise mit Einkommensobergrenzen – für den Kauf einer Erstbezugswohnung, für die Neuerrichtung eines Eigenheims, Sanierungsförderung und eine Förderung für Hausstandsgründung von Jungfamilien.

„Graz erlebt einen großen Zuzug, aber auch die Bezirksstädte, zumal der Wunsch, im urbanen Bereich zu leben zunimmt“, so Roland Jagersbacher, Geschäftsführer von S Real Steiermark. „Außerdem besteht aufgrund vieler Singles, kinderloser Paare und Senioren ein erhöhter Bedarf an kleineren Wohneinheiten.“ Heutzutage sei die Wohnungsaufteilung intelligenter, sodass eine 6o-Quadratmeter-Wohnung in einem Neubau mehr Platz biete als zum Beispiel in einem 80er-Jahre-Bau.

Architektin Marion Wicher zu den neuen aktuell in Graz entstehenden Wohnmodellen für jede Zielgruppe: „Die Stadt als Lebensumfeld fördert ein gleichgesinntes Miteinander in einem immer wieder neu gestalteten Gewand.“