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Fotos (3): Heimo Ruschitz

Aus für Siegfried Nagls Traum ...

Aus für Siegfried Nagls Traum ...

... und jenem des Schladminger Bürgermeisters Jürgen Winter.

... und jenem des Schladminger Bürgermeisters Jürgen Winter.

Erleichtert über diese Entscheidung zeigt sich der steirische Sport- und Finanzlandesrat Anton Lang. Er hatte von Anfang an der Diskussionen um die Spiele klar gemacht, dass es von Seiten des Landes keine Budgetmittel gäbe – selbst wenn sich eine Mehrheit in der Volksbefragung für die Olympischen Winterspiele 2026 in Graz aussprechen hätte sollen. Damit erspare sich das Land nicht zuletzt die Kosten von rund 800.000 Euro für die Volksbefragung, aber auch eine weitere Machbarkeitsstudie, die in Auftrag gegeben worden wäre.

Erleichtert über diese Entscheidung zeigt sich der steirische Sport- und Finanzlandesrat Anton Lang. Er hatte von Anfang an der Diskussionen um die Spiele klar gemacht, dass es von Seiten des Landes keine Budgetmittel gäbe – selbst wenn sich eine Mehrheit in der Volksbefragung für die Olympischen Winterspiele 2026 in Graz aussprechen hätte sollen. Damit erspare sich das Land nicht zuletzt die Kosten von rund 800.000 Euro für die Volksbefragung, aber auch eine weitere Machbarkeitsstudie, die in Auftrag gegeben worden wäre.

Olympisches Feuer für Graz „gelöscht“

Freitag, 06. Juli 2018

Die Meldungen in den letzten Stunden bezüglich der Bewerbung von Graz für die Olympische Winterspiele 2026 haben sich überschlagen. Erst um die Mittagsstunde informierte der Landespressedienst noch über die Durchführung der steiermarkweiten Volksbefragung am 23. September. Die Landesregierung habe diese angeordnet und in der Aussendung gab es auch bereits einen Überblick über die wichtigsten Fristen und Termine zur Volksbefragung. Sowohl die KPÖ, aber auch die Grünen zeigten sich mit der Volksbefragung zufrieden, da diese ja gegen starke Widerstände durchgesetzt worden sei. Die ablehnende Haltung begründen die Oppositionsparteien ja damit, dass der Budgetmittelaufwand für Winterspiele zu groß wäre in Zeiten wie diesen, wo das Land an allen Ecken und Enden sparen muss.

Und dann platzte der Olympia-Traum von Graz nur eine knappe halbe Stunde später. Das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) habe das Internationale Olympische Komitee (IOC) davon in Kenntnis gesetzt, dass die laufenden Bewerbungsgespräche für Graz beendet werden. Wörtlich heißt es dort in der Erklärung: „Das ÖOC muss aufgrund der derzeit herrschenden politischen Diskussionen mit großem Bedauern feststellen, dass ein klares politisches Bekenntnis bzw. eine entsprechende Unterstützung durch die steirische Landesregierung – vom ÖOC von Beginn an als obligatorisch erachtet – bis heute nicht erfolgt ist. Unter diesen Umständen ist ein Projekt dieser Dimension nicht umsetz- und international kaum vertretbar.“

ÖOC-Präsident Karl Stoss und kein Generalsekretär Peter Mennel bedauerten, dass man, unseren Top-Athleten und den Wintersport-Fans diese einmalige Chance, Olympische Heim-Spiele zu erleben, in naher Zukunft zu erleben, nicht ermöglichen könne.

Erleichtert über diese Entscheidung zeigt sich der steirische Sport- und Finanzlandesrat Anton Lang. Er hatte von Anfang an der Diskussionen um die Spiele klar gemacht, dass es von Seiten des Landes keine Budgetmittel gäbe – selbst wenn sich eine Mehrheit in der Volksbefragung für die Olympischen Winterspiele 2026 in Graz aussprechen hätte sollen. Damit erspare sich das Land nicht zuletzt die Kosten von rund 800.000 Euro für die Volksbefragung, aber auch eine weitere Machbarkeitsstudie, die in Auftrag gegeben worden wäre. Siegfried Nagls Traum und jener des Schladminger Bürgermeisters Jürgen Winter und jener von anderen Befürwortern in deren Umfeld ist damit wie eine Seifenblase geplatzt.

Die Kommentare und Stellungnahmen, die es nun zahllos geben wird, führen ganz sicher zu Legendenbildungen und Verschwörungstheorien über das Ende des Olympia-Traums für Graz. Festgehalten werden muss, dass die „Kritiker“ und „Gegner“ einer Bewerbung ja nicht vom Prinzip her gegen Olympische Winterspiele für Graz gewesen sind. Es ging diesen im Grundsatz darum, welche Risken und Haftungen die Republik Österreich und das Land Steiermark dem IOC gegenüber eingehen hätten müssen. Und genau darüber gab es bis zum heutigen Tag des Rückzugs keine verlässlichen und gesicherten Informationen. Dieser Umstand war letztendlich ausschlaggebend für das Olympia-Aus. Denn hätte es tatsächlich KEINE derartigen Haftungen und Risikoübernahmen geben müssen, hätte jeder Steirer, jeder Grazer sich über das Olympia-Spektakel gefreut.