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WKO Steiermark Präsident Josef Herk (r.) und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg freuen sich über eine weiterhin stabile wirtschaftliche Hochphase. Foto: Fischer

Steirische Wirtschaft weiter im Aufwind

Donnerstag, 05. Juli 2018

„Welches Zeugnis können wir heute kurz vor dem Schulzeugnistag der steirischen Wirtschaft ausstellen?“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Die steirische Wirtschaft ist zur Jahresmitte weiter in Hochform mit Anstieg des Umsatzes, der Auftragslage, der Preise, der Investitionen, Beschäftigung und des Exports. „Im Export hat die Steiermark weiter zugelegt und es ist auch verstärkt investiert worden, insbesondere Ausrüstungsinvestitionen“, erzählt  Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor der WKO Steiermark.„63,3% der steirischen Exporteure verzeichnen einen Anstieg ihrer Exportumsätze, lediglich 4,5% mussten einen Rückgang hinnehmen. Der resultierende Saldo von +58,8 Prozentpunkten ist der höchste der vergangenen sechs Jahre. Dieser allgemeine Aufwärtstrend scheint sich auch für das zweite Halbjahr fortzusetzen.“

Insgesamt 734 steirische Unternehmerinnen und Unternehmer haben an unserer großen Konjunkturumfrage teilgenommen.„Es handelt sich bei der Auswertung um die Stimmung und Einschätzung der befragten Unternehmen!“, verweist Dernoscheg.

Der Aufwärtstrend spiegelt sich auch bei der Frage nach dem allgemeinen Wirtschaftsklima wider : 61,7 Prozent der befragten Unternehmer melden eine Verbesserung, nur 8,9 Prozent eine Verschlechterung. Unterm Strich ergibt das einen Positivsaldo von +52,7 Prozentpunkten! „Oberstes Ziel ist, ein nachhaltiges Wachstum folgen zu lassen und Lösungen für den Fachkräftemangel zu finden, beispielsweise durch Beschleunigung von UVP-Verfahren und durch Arbeitszeitflexibilisierung“, betont Herk. „Die Gewerkschaften sollten staatspolitische Verantwortung übernehmen und zu Sachlichkeit zurück kommen ohne Fake-News“. Der zunehmende Fachkräftemangel macht Herk Sorgen, zudem weil geburtenstarke Jahrgänge in naher Zukunft in Pension gehen und das Loch noch größer machen werden. „Wir müssen das Thema Fachkräftemangel jetzt angehen und uns dabei in alle möglichen Richtungen ausstrecken und auch Kooperationspartner suchen, wie zum Beispiel mit der „Karl-Franzens-Universität“ in Graz“, Herk abschließend.