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Pioniere, Politikvertreter und Beiratsmitglieder mit Geschäftsführer Philip Borcken¬stein-Quirini (v.l.): Klaus Rabel, Herbert Spirk, Josef Schrammel und Frau, Johann Seitinger, Werner Gutzwar, Philip Borckenstein-Quirini, Günter Leitner und Hannes Wagner.

Moderatorin Silvia Gaich mit dem zu Tränen gerührten Thermenpionier Josef Schrammel.

Moderatorin Silvia Gaich mit dem zu Tränen gerührten Thermenpionier Josef Schrammel.

Auf Händen getragen (v.l.): Doris Fritz, Thomas Lunacek, Wolfgang Riener, Philip Borckenstein-Quirini, Wolfgang Wieser und Peter Kospach.

Auf Händen getragen (v.l.): Doris Fritz, Thomas Lunacek, Wolfgang Riener, Philip Borckenstein-Quirini, Wolfgang Wieser und Peter Kospach.

Urknall der Thermengeschichte: 40 Jahre Schaffelbad

Montag, 16. Juli 2018

Im Juli feiert das Schaffelbad der Therme Loipersdorf, also eine der drei Thermenwelten, sein 40-jähriges Jubiläum. Der Bau einer der ersten und schönsten Entspannungs-Oasen hat eine ganze Region maßgeblich verändert.

Allerhand Prominenz kam der Einladung von Thermengeschäftsführer Philip Borckenstein-Quirini nach und ließ sich die Jubiläumsfeier im legendären Loipersdorfer Schaffelbad nicht entgehen. In entspanntem Rahmen wurde nicht nur ein Ort gefeiert, der Tourismusgeschichte schrieb, es wurden auch jene Pioniere vor den Vorhang geholt, die vor vier Jahrzehnten alle Hürden überwunden haben, um dieses Großprojekt zu verwirklichen. Allen voran Labg. Josef Schrammel der gemeinsam mit dem damaligen Landes-Vize Labg. Franz Wegart und dem ersten Thermengeschäftsführer und Hotelgründer Horst Wagner zu den Gründervätern zählt.

Das Schaffelbad ist inzwischen eine Institution. Die Geschichte des Schaffelbades beginnt im Grunde bereits 1972. In diesem Jahr hat die RAG, die Rohölaufsuchungsgesellschaft, bei einer Bohrung in 1.600 Metern Tiefe, ein reiches Wasservorkommen gefunden, die Quelle Binderberg 1. Um das Vorhaben verwirklichen zu können, dass inzwischen als Pionierleis­tung gilt, wurde 1977 weitergesucht und eine zweite Quelle, „Lautenberg 1“ gefunden – die Kronen Zeitung befürchtete damals eine „Heilwasser-Sintflut“.

Trotz dieser eindringlichen Warnung hat man weitergemacht und am 21. September 1977 die Schaufeln gezückt: es fand der Spatenstich statt. Am 15. Juli 1978 war es dann soweit und das Schaffelbad startete seinen Betrieb nach dreimonatiger Bauzeit mit zwei Becken. Inzwischen erstreckt sich die exklusive Wellnessoase Schaffelbad mit 14 verschiedenen Saunen, ebenso vielen Heilwasser-Entspannungsbecken, einer Saunabar und einem Restaurant auf über 8500 m2. Auf dem weitläufigen Areal finden sowohl Textil- als auch FKK-Fans das rich­tige Platzerl für die verdiente Auszeit. Gemeinsam mit den beiden anderen Thermenwelten „Erlebnisbad und „Thermenbad“, umfasst das Angebot der Therme Loipersdorf heute 35 ver­schiedene Becken, 5 Wasserrutschen und 20 Saunen auf einer Gesamtflächte von 36.000 m2.

Das Jubiläumsfest letztes Wochenende fand direkt vor Ort statt. Der Bereich um das Atriumbecken und das Schaffelbad-Restaurant „Schmankerleck“ wurden zum Austragungsort des offiziel­len Festaktes. Die geladenen Gäste zeigten sich von dem feierlichen Ambiente begeistert. Auch viele langjährige Wegbegleiter und Freunde der Therme Loipers­dorf fanden den Weg auf den Thermenhügel, was Borckenstein-Quirini besonder gefreut hat. „Ich möchte all meinen Vorgängern, sowie den politischen Entscheidungsträgern großen Respekt zollen. Ohne ihre Vorarbeit wäre die Therme Loipersdorf nicht zur Mutter aller Thermen geworden. Auch allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – egal ob bereits im wohlverdienten Ruhestand oder noch immer im Dienst – möchte ich ein herzli­ches Dankeschön aussprechen. Die Arbeit im Tourismus ist mehr Berufung als Beruf“, lobte Borckenstein-Quirini die gut funktionierende Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. „Ne­ben vielen Neuerungen, wie der Umstellung auf eine 3-Thermenstrategie und der Forcie­rung des Congress, möchte ich auch Bewährtes weiter ausbauen. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Die Rückbesinnung zu den Wurzeln, die verstärkt gelebte Regionalität, gepaart mit Witz und steirischem Charme sollen kein Widerspruch zu Modernität und Fortschrittsgeist sein. Wir möchten unseren Gästen auch weiterhin etwas ganz Besonderes anbieten: Loslassen – Erleben – Stärken, gemeinsam mit den 5 Säulen der Gesundheit von Prof. Baldur Preiml, das werden unsere Besucher auch in Zukunft in der Therme Loipersdorf genießen und erleben können“, so der engagierte Geschäftsführer abschließend.