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Soziallandesrätin Doris Kampus präsentierte gemeinsam mit Susanne Pekler (Verein Neustart, links) und Michaela Gosch (Verein Frauenhäuser Steiermark, rechts) ein Gewaltpräventionstraining Das Angebot richtet sich an aktuelle und ehemalige Bewohnerinnen der Frauenhäuser, dauert in 15 Einheiten jeweils drei Stunden und hat das Ziel, das gesamte Familiensystem einzubeziehen. „Wir vom Verein Neustart verfügen über jahrelange, erfolgreiche Erfahrungen mit Anti-Gewalttrainings“, erläutert Geschäftsführerin Pekler. Dabei werden bewusst auch männliche Trainer eingesetzt. Foto: KK

Auswege aus einem Leben mit Gewalt

Montag, 27. August 2018

„Gewalt kann niemals entschuldigt werden. Und natürlich trägt die überwiegende Hauptverantwortung der Täter. Aber wenn Frauen lernen, sich und auch ihre Kinder zu schützen, indem sie die Gefahr erkennen, ist das sehr sinnvoll“, betont Soziallandesrätin Doris Kampus bei der heutigen Präsentation des neuen Präventionstraining für Frauen, welches vom Sozialressort des Landes Steiermark und den Vereinen „Frauenhäuser Steiermark“ und „Neustart“ geschaffen wurde.

Ziel von „Gewalt erkennen. Gewalt vermeiden.“ ist es, Opfern von häuslicher Gewalt durch ein Gewaltpräventions-Training die Entstehungsfaktoren deutlich zu machen und sie auf diese Weise zu bemächtigen, die damit verbundene Dynamik zu durchbrechen und neue Lösungswege zu wählen. „Gewalt insgesamt, aber vor allem Gewalt gegen Frauen und Kinder ist ein No-Go“, betont Soziallandesrätin Doris Kampus. Michaela Gosch von den Frauenhäusern und Neustart-Landesleiterin Susanne J. Pekler betonen, „dass es notwendig ist, dem Teufelskreis von verbaler und körperlicher Gewalt durch entsprechendes Training zu entkommen“.