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Foto: Studio Erwin Wurm / Jesse Willemsen

Foto: Universalmuseum Joanneum / Andrew Bush

Foto: Universalmuseum Joanneum / Andrew Bush

Das „Fat House“ im Skulpturenpark

Samstag, 11. August 2018

„Erwin Wurms Arbeiten ziehen Besucher an, interessieren die Menschen – von Amerika bis Asien.“ Der Betrachter könne damit was anfangen, so Elisabeth Fiedler, Leiterin des Österreichischen Skulpturenparks in Premstätten bei Graz, der Teil des Universalmuseums Joanneum ist. „Sein ,Fat House‘ steht seit zwei Monaten als Dauerleihgabe des Belevedere bei uns.“ Nach dem „Fat Car“ und dem „Bunker“ ist das bereits die dritte Arbeit des zur Zeit international gefragten steirischen Künstlers. Im Inneren des fettleibigen Hauses wird ein Video projiziert, in dem das 9x7x7 Meter große, aufgequollene Haus vor sich hin räsoniert. „I am a fat house“, spricht es in menschlicher Mimik, erläutert sich selbst und philosophiert: „I think, I am a piece of art.“ Erwin Wurm nimmt mit seinen Arbeiten die Konsumwelt aufs Korn und spielt mit ihr. Haus und Auto zählen ja zu den begehrtesten Objekten. Es sind Alltagsgegenstände – wie die Wurst, ein Essiggurkerl, eine riesige Polizeikappe oder sein zusammen gequetschtes „Narrow House“ –, die den Betrachtern gefallen. Der englische „Guardian“ hat den Österreichischen Skulpturenpark in einer Auflistung an die erste Stelle der zehn besten in Europa gesetzt.

www.skulpturenpark.at