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Rektorin Christa Neuper bei der Übergabe der Urkunde für den Rudi Roth Lesesaal an der Unibibliothek. Fotos: pixelmaker.at

OMV-Generaldirektor Rainer Seele, Jubilar Rudi Roth, Rektorin Christa Neuper, Erzbischof Franz Lackner und LH Hermann Schützenhöfer (v.l.)

OMV-Generaldirektor Rainer Seele, Jubilar Rudi Roth, Rektorin Christa Neuper, Erzbischof Franz Lackner und LH Hermann Schützenhöfer (v.l.)

Jubilar Rudi Roth und Rektorin Christa Neuper mit den fünf Stipendiaten

Jubilar Rudi Roth und Rektorin Christa Neuper mit den fünf Stipendiaten

ungar. Staatssekretär Ernö Schaller-Baross, Jubilar Rudi Roth, ungar. Kanzleramtsminister Dr. Gergely Gulyás

ungar. Staatssekretär Ernö Schaller-Baross, Jubilar Rudi Roth, ungar. Kanzleramtsminister Dr. Gergely Gulyás

Dank an einen Brückenbauer

Dienstag, 18. September 2018

… mit einem Rudi Roth Lesesaal“ an der Uni Graz

Es war ein Dankeschön der Universität Graz an Mag. Rudi Roth für sein Engagement. Anlässlich 25 Jahre ungarisches Honorarkonsulat erfolgte bei einem Festakt in der Aula der Uni Graz die Vergabe des 200. Rudi Roth Stipendiums. Es war genau an seinem Geburtstag, doch die Zahl 70 ist für ihn noch gewöhnungsbedürftig.

Mit insgesamt 300.000 Euro unterstützte Rudi Roth in der Vergangenheit osteuropäische Studenten auf ihrem akademischen Werdegang. Dafür wurde er geehrt – mit der Namensgebung eines eigenen „Rudi Roth Lesesaals“ an der im Bau befindlichen neuen Uni-Bibliothek.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hob Roths Aktivitäten als Brückenbauer hervor. So initiierte er mittlerweile an die 30 Städtepartnerschaften österreichischer Gemeinden mit Ungarn und gemeinsam mit dem Land Steiermark initiierte er bei der großen Schlammkatastrophe von Devecser im Jahr 2010 einen Spendenaufruf mit einer groß angelegten Hilfsaktion vor Ort. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Ja, es gibt Menschen, die Geld haben. Es gibt aber wenige Menschen, die Geld haben und sozial sehr viel investieren. Und der Rudi ist einer davon.“ In seiner Laudatio sprach Schützenhöfer humorvoll auch das „Trennende“ an: Hermann Schützenhöfer, der in seiner Jugend viele rote Fans um sich hatte, entschied sich für die Schwarz-Weißen, ist also bis heute Sturm-Anhänger.

Schützenhöfer fand auch „tröstende Worte“ für Roth und dessen Engagement für den Fußball: „Ich weiß, dass du auch unter mancher Last leidest.“ Indirekt sprach er damit jene Phase an, in der Rudi Roth GAK-Präsident war (2001 bis 2005). Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch heute gegen ehemalige GAK-Präsidenten und -Funktionäre wegen angeblicher Malversationen. Rudi Roth dazu in einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ (14.9.2018): „Wenn Dinge vorgefallen sein sollten, hast du aber als Präsident trotzdem die Verantwortung. Die langen Untersuchungen sind natürlich belastend.“

Unter den Gästen beim Festakt waren auch Nicht-Steirer, wie Ex-Finanzminister Hans Jörg Schelling, Alt-Landeshauptmann (Niederösterreich) Hermann Pröll oder OMV-Generaldirektor Rainer Seele. Die ungarische Delegation führte Kanzleramtsminister Gergely Gulyás an, an seiner Seite Staatssekretär Ernö Schaller-Baross. Minister Gergely Gulyás bedankte sich für die geleisteten Hilfestellungen und die damit gegebene bis heute bestehenden guten nachbarschaftlichen Beziehungen.