Foto Kooperation mit Easelink 2

So könnte die Parkgarage der Zukunft für E-Autos aussehen

Easelink-Gründer Hermann Stockinger (re.) freut sich mit Christian Purrer (Energie Steiermark) über den Start für den weltweit einzigartigen E-Flotten-Test. Fotos: Fischer

Easelink-Gründer Hermann Stockinger (re.) freut sich mit Christian Purrer (Energie Steiermark) über den Start für den weltweit einzigartigen E-Flotten-Test. Fotos: Fischer

E-Autos ohne Kabel laden

Montag, 24. September 2018

Weltweite Premiere: E-Flotte wird automatisiert geladen

Optisch erinnert er an einen Rüssel, technisch liefert er die Grundlage für den Ladevorgang von morgen: Der Konnektor der Ladetechnologie „Matrix Charging“ ermöglicht die Verbindung zwischen Fahrzeugbatterie und einem robusten, auf einem Parkplatz installierten Pad und damit die vollautomatisierte Ladung des E-Fahrzeugs. Unbemerkt und ohne Zutun des Fahrers. Unterstützt durch die Gravitation verbindet sich der Konnektor vom Fahrzeugunterboden mit dem Pad und ersetzt das Hantieren mit uneinheitlichen Steckern sowie verschmutzten Kabelsträngen.

Schon seit längerem bekennen sich internationale Automobilhersteller – wie der asiatische Großkonzern „Great Wall Motors“ – zur automatisierten Ladetechnologie, nun wird „Matrix Charging®“ erstmals für eine gesamte E-Flotte im Realverkehr implementiert. Durch eine Kooperation zwischen dem internationalen Energieversorger Energie Steiermark, (Bilanzsumme 2,63 Milliarden Euro) und Easelink werden ab Herbst 2018 die ersten E-Fahrzeuge in Österreich vollautomatisiert geladen. Die Bündelung unseres Know-how im Netzbereich und der Infrastruktur in Kombination mit der fortschrittlichen Technologie Matrix Charging macht das Vorhaben international zu einem der innovativsten in der Elektromobilität. Damit können wir einmal mehr ihre innovative Vorreiterrolle im Bereich der alternativen Antriebe unter Beweis stellen“, betont Energie-Steiermark-Vorstandssprecher Christian Purrer. Das Unternehmen hat zuletzt über 800 E-Punkte – die meisten davon öffentlich – in Betrieb genommen. „Diese Entwicklung hat das Potential, das bisher bekannte, klassische E-Ladestellen-Netz zu revolutionieren“, meint Vorstandsdirektor Martin Graf, „wenn das Mitführen des notwendigen Ladekabels entfallen kann, ist das für die Nutzer natürlich ein deutliches Plus“.