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v.l.: Kurt Eschenberger (Ehrenpräsident STEHV und Mitgründer Eishockey Akademie Steiermark), Landesrat Anton Lang, Philipp Hofer (Präsident STEHV und Eishockey Akademie Steiermark), Sportstadtrat Kurt Hohensinner und Bernd Vollmann (Geschäftsführer Moser Medical Graz 99ers).

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„Mehr Local Heroes am Eis“

Donnerstag, 13. September 2018

Neue Wege durch die Eishockey Akademie Steiermark

„Die Eishockey Akademie ermöglicht es uns neue Wege zu gehen und unsere Jugend in diesem Bereich noch intensiver zu fördern. Wir unterstützen damit aber nicht nur den Nachwuchssport sondern schaffen auch die Rahmenbedingungen, um junge Talente zu zukünftigen Leistungsträgern in der Bundesliga zu machen, und hoffentlich manche auch bis zur Einberufung in die Nationalmannschaft zu begleiten“, erläutert Sportstadtrat Kurt Hohensinner vor Journalisten anlässlich der Gründung der Eishockey Akademie Steiermark.

Die letzten Monate wurde innerhalb des STEHV hart gearbeitet und das Nachwuchskonzept für Steirische Nachwuchseishockeyspieler neu gedacht. Aufgrund neuer Evaluierungskriterien des Landes Steiermark und adaptiert an die derzeitigen Herausforderungen der Nachwuchsarbeit, kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Freude darüber auch bei Sportlandesrat Anton Lang: „Heute ist ein ganz besonderer Tag für das Sportland Steiermark, schließlich wird nicht jeden Tag eine Nachwuchs-Akademie aus der Taufe gehoben. Ziel ist es, junge Talente leistungsmäßig nicht nur an die steirische oder österreichische Spitze sondern auch an internationales Niveau heranzuführen und ihnen dadurch auch eine Karriere im Spitzensport zu ermöglichen.“

An die 90 Seiten beinhaltet das neue Gesamtsteirische Nachwuchskonzept welches beginnend mit den Jüngsten bis zur U20 vom STEHV mit seinen Vereinen neu aufgesetzt wurde. Erste Trägersäule ist eine Verbesserung im Recruitment in allen regionalen Vereinen die sich über Kindergarten- und Schulprojekte einstellen soll – dazu wird es auch ab November eine hauptamtliche Stelle geben die sich um die Koordinierung der Projekte, ein Coach the Coach Programm und die Inhalte der Trainingseinheiten kümmern soll. Diese Position ist eng verschränkt mit dem vom ÖEHV neu implementierten Regionalentwicklungstrainer.

Auch 99ers-Geschäftsführer Bernd Vollmann sieht die die Entwicklung durch die Eishockey Akademie sehr positiv: „Wir werden diese auch sehr gerne unterstützen. Vordergründiges Ziel ist es für uns den Anteil an steirischen Spielern in der Kampfmannschaft zu erhöhen und mehr ,Local Heros‘ am Eis zu sehen. Wir glauben dass die Entwicklung der Nachwuchscracks durch diese Strukturveränderung qualitativ steigen wird und erhoffen uns in naher Zukunft bereits die nächsten Spieler in der Mannschaft der Moser Medical Graz 99ers“

STEHV- und Eishockey-Akademie-Steiermark-Präsident Philipp Hofer: „Mit dem Gesamtsteirischen Nachwuchskonzept, an der Spitze die Eishockey Akademie Steiermark, ist uns ein großer Coup gelungen von dem wir uns sehr viel erwarten. Das erste Jahr wird sicherlich nicht leicht werden da auch die finanzielle Herausforderung einer Akademie sehr große ist. Erstmals seit vielen Jahren ist es aber wieder möglich in allen Alterskategorien eine Steirische Mannschaft in der höchsten Spielklasse zu stellen und der STEHV ist stolz diesen Schritt gewagt zu haben. In den nächsten Jahren heißt es sich kontinuierlich sportlich, organisatorisch und wirtschaftlich zu verbessern, sodass in nicht allzu geraumer Zeit wieder Steirische Eishockeyspieler in den diversen Nationalmannschaften tragende Rollen übernehmen können.“